Mit siebter Feldspielerin bei Spitzenreiter Wende geschafft

Bad Wildungen II siegt in Waldau 34:32

+
Siegte mit Bad Wildungen II in Waldau: Antonia Sattar (Mitte), hier gegen Linda Schmidt (links), und Lisann Schäfer (Twistetal II).

„Die siebte Feldspielerin und eine wirkliche Top-Mannschaftsleistung waren der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Trainer Klaus Reinicke nach dem 34:32 (15:18)-Sieg der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II bei Tabellenführer TuSpo Waldau in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen.

Waldau - In einem temporeichen Spiel konnten die Bad Wildungerinnen bis zum 5:5 (5.) gut mithalten. Doch danach folgte eine starke Phase der Hausherrinnen. Über den Stand 11:8 (14.) war der Vorsprung des Ersten schnell auf 16:9 (19.) angewachsen.

„Wir mussten etwas ändern und haben es dann mit der siebten Feldspielerin versucht und uns so wieder rangearbeitet“, sagte Reinicke. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Mit fünf Toren in Folge verkürzte sein Team auf 14:16 (28.), bevor es mit 15:18 in die Halbzeit ging.

Die Führung der Waldauerinnen hatte noch bis zum 23:20 (40.) Bestand. Danach verkürzte Bad Wildungen, immer noch mit dem siebten Feldspieler agierend, weiter, ehe Malina Straßer zum 25:25 per Siebenmeter erst ausgliche (44.) und danach, wieder per Strafwurf die erste Wildunger Führung zum 26:25 (45.) erzielte. Den Vorsprung konnten die HSG bis zum Ende einer umkämpften Partie sogar noch ausbauen.

„Fünf Minuten vor Ende lagen wir mit 31:28 drei Toren vorne. Da mussten wir nicht mehr volles Risiko gehen und haben wieder auf sechs Feldspieler umgestellt“, sagte Reinicke. Waldau konnte noch auf 30:31 (56.) verkürzen, doch die HSG behielt die Nerven und gewann 32:34. (mas)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare