Hessischer Verband plant für Zeit nach dem Lockdown – Oberliga ohne Wettkampf

Bezirksmeisterschaft der Sportschützen im Frühjahr

 Michael Götte vom SSV Korbach
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Trotz Mundschutz und Abstand: Die Schützen, hier Michael Götte vom SSV Korbach, haben Sportverbot.

Korbach – Seit Montag steht der Sportbetrieb im Hessischen Schützenverband (HSV) still.

Einzelne Klassen nutzten die letzten Tage vor dem Lockdown, um noch einen Durchgang der Rundenwettkämpfe über die Bühne zu bringen. Die Pistolenschützen im Schützenbezirk Waldecker Land zum Beispiel.

Dagegen legten die Luftgewehr-Teams der Oberliga Nord, darunter der SV Goddelsheim und der SSV Massenhausen, schon vor der dritten Runde ihr Sportgerät beiseite. Ligaleiter Norbert Link hatte ihnen freigestellt, ob sie zum Fernduell antreten wollten oder nicht.

Der HSV hat den Sportbetrieb „bis auf Weiteres“ abgesagt und lässt offen, wann die Rundenwettkämpfe fortgesetzt werden. Das Präsidium wartet ab. Für das Waldecker Land hat der Bezirksvorstand die Bezirksmeisterschaft ins neue Jahr verlegt, Er nutzt die vom HSV eingeräumte Möglichkeit die Titelkämpfe über jeweils mehrere Tage zu verteilen – anberaumt sind Termine für die verschiedenen Disziplinen von Anfang bis Februar bis Ende April.

„Wir wollen anbieten, was geht, um den Sport aufrechtzuerhalten und führen durch, was durchführbar ist“, erklärte Verbands-Sportleiter in einer Videokonferenz. Er wies darauf hin, dass etwa die Aufgelegt-Wettbewerbe unter der Woche ausgetragen oder die Stände mit Trennscheiben aus Plexiglas fürs Schießen unter Pandemiebedingungen nachgerüstet werden könnten.

Ebenfalls abgesagt worden sind die hessischen Hallenmeisterschaften im Bogenschießen; die DM war schon vorher gestrichen worden. Zur Begründung schreibt der Verband, viele Bezirke hätten Schwierigkeiten eine Halle für ihre Titelkämpfe zu finden. Erlaubt bleiben die Meisterschaften vom HSV.  red

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