32:30-Sieg über Ahnatal/Calden

Külter Handballer sehen sich „endlich belohnt“

Vier Tore zur Entscheidung: Stefan Fritsch nimmt Maß, Lars Most (Ahnatal/Calden) steht ihm im Weg.
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Vier Tore zur Entscheidung: Stefan Fritsch nimmt Maß, Lars Most (Ahnatal/Calden) steht ihm im Weg.

Külte – Der TV Külte kann doch Abstiegskampf. Mit dem 32:30 (16:16) über die HSG Ahnatal/Calden feierten die Aufsteiger einen Sieg über einen direkten Konkurrenten.

Gleichzeitig gab der TVK  die Rote Laterne in der Handball-Bezirksoberliga ab. Die Erleichterung bei den Gastgebern war groß. „Endlich haben wir uns belohnt“, atmete Co-Trainer Carsten Neumann durch. 

Seine Erklärung für den in der Schlussphase erkämpften Erfolg: „Über den Kampf haben wir ins Spiel gefunden und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die wichtigen zwei Punkte geholt.“

Vor der Pause Spiel völlig ausgeglichen

Beide Mannschaften begegneten sich auf gleichem Niveau. Vor der Pause konnte sich keine mit mehr als zwei Tore absetzen. Die Gäste legten zunächst vor, beim Stand von 6:7 (12.) glich Stefan Stein für den TVK aus Johannes Wachs erzielte die erste Führung (8:7, 14.). Sie hielt bis in die 28. Minute hinein (16:14), dann erzwangen die Gäste das Remis zur Pause.

Das 16:16 erzielte zwar Daniel Pächer, die Külter hatten Ahnatals gefährlichsten Spieler mit einer Manndeckung bis dahin aber weitgehend aus dem Spiel genommen. „Leider nutzen die Caldener die sich dadurch bietenden Räume. Das wollten wir ändern und haben nach der Halbzeit die Manndeckung aufgehoben und sind in die 6:0-Deckung gegangen“, erklärte Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld taktische Änderungen zur zweiten Halbzeit.

Taktische Änderung geht nach hinten los

Sie zeigten nicht die erhoffte Wirkung. Die HSG fand immer besser ins Spiel und zog innerhalb von sieben Minuten von 21:21 (40.) auf 27:24 (47.) davon. Die Külter nahmen eine Auszeit, stellten Sven Kirchner für Michael Kranz ins Tor, der laut Wachenfeld stark angefangen hatte. Dazu kehrten sie zur Manndeckung zurück und verschoben Stefan Fritsch vom rechten auf den linken Rückraum.

Die Maßnahmen wirkten. Külte holte auf, Sven Ammenhäuser glich zum 28:28 (52.) erstmals wieder aus. Anschließend ließ Stefan Fritsch vier Tore für sein Team folgen, das ausgelassen den zweiten Saisonsieg feierte. (mas)

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