Bezirksoberliga-Team bezwingt Wilhelmshöhe 

Handball: Wildunger Kantersieg nach Plan

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Augen zu und durch: Anamarija Mustapic (Bad Wildungen II) behauptet sich gegen die Wilhelmshöherinnen Luisa Schaumburg und Dzenana Beatrice Bihorac.

Bergheim – Vierter Saisonsieg für die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II: Gegen die TSG Wilhelmshöhe gewann  der Bezirksoberliga-Aufsteiger mit 31:19 (14:8).

„Heute lief es richtig gut. Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatte“, freute stellte Trainer Klaus Reinicke anschließend fest. Schlusslicht Wilhelmshöhe hielt nur phasenweise dagegen.

Die Taktik der Gastgeberinnen: aus einer stabilen Abwehr heraus „auf Tempo zu spielen und die sich bietenden Chancen zu nutzen“, wie Reinicke erläuterte. Das klappte von Beginn an, die HSG führte schnell mit 9:2 (12.).

Trainer Reinicke: Sonderlob für Abwehr

Die Gäste nahmen eine Auszeit und fanden daraufhin besser in die Partie. Wilhelmshöhe verkürzte auf auf vier Tore (11:7, 20.), doch baute die Reinicke-Sieben ihren Vorsprung bis zur Halbzeit wieder aus.

„In der Abwehr standen wir richtig gut und wenn mal was durchkam, war Maria Althaus da und hat stark gehalten“, lobte Reinicke seinen Defensivverbund.

Spielmacherin Limmeroth im Griff

Ebenfalls spielentscheidend: Die Gastgeberinnen hatten Julia Limmeroth, Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der Gäste, gut im Griff. So stockte Wilhelmshöhers Angriff. „Laura Mangelsen kam nicht voll zur Entfaltung und auch ihr Kreis wurde nicht wirklich gut in den Angriff integriert“, sagte Reinicke.

Die Wildungerinnen baiten ihre Führung nach der Pause auf 20:11 (40.) aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, sie bäumten sich ein letztes Mal auf (20:15, 46.) ehe die Gastgeberinnen die Weichen endgültig auf Heimsieg stellten. Mit ihrem zweiten Treffer erzielte Chantal Michel die erste zweistellige Führung und Lisa Petrich besorgte den Endstand. (mas)

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