Upländer Biathletin wird in Antholz 19. im Weltcup-Einzel

Nadine Horchler: Bis zum 19. Schuss Top Ten anvisiert

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Mit dem vorletzten Schuss raus aus den Top 15: Nadine Horchler.

Antholz. Vorher war sie „unglaublich aufgeregt“, nachher gab sie sich kämpferisch: „Das ist in Ordnung, aber es ist ärgerlich, dass ich die ersten 15 Plätze verpasst habe. Naja, ich bleibe weiter dran“, sagte Nadine Horchler nach ihrem etwas unverhofft gekommenen Auftritt im Einzel des Biathlon-Weltcups in Antholz.

Für die erkrankte Franziska Preuß war die 30-Jährige kurzfristig nominiert worden, was das Trainerteam nicht bereuen musste. In einem starken deutschen Team um Siegerin Laura Dahlmeier waren zwar die übrigen vier Läuferinnen besser als Horchler, doch mit Platz 19 musste sie sich nicht verstecken. 

Insgesamt drei Fehler produzierte die Ottlarerin in der Höhe von Südtirol, wo sie mit viel Respekt die 15 Kilometer in Angriff nahm. Ein Fehlschuss weniger, und es hätte mit den Top 15 geklappt“, blieb als etwas ärgerliche Erkenntnis. 

Beim ersten Schießen verfehlte sie eine Scheibe. Es folgte ein besonnenes, fehlerfreies Stehendschießen und der zwischenzeitliche Sprung auf Rang neun. Zweiter Liegendanschlag: Wieder ein ärgerlicher Fehler gleich beim ersten Schuss, ehe es nach leichter Korrektur treffsicher weiter ging. 

Als sie letztmals den Schießstand betrat, war sogar ein Top-Ten-Platz noch drin. Die dritte Fahrkarte machte diesen zunichte. „Es war schwierig am Schießstand, man musste kämpfen. Ich bin zu locker angegangen, um auch beim vierten Schießen noch fit zu sein sein. Ich kam so hin, dass ich alles kontrollieren konnte, dennoch passierte dieser eine Fehler“, so Horchler. 

So war es statt richtig gut eben „unterm Strich auch okay“: Mit 3:23 Minuten Rückstand verbuchte Horchler einen 19. Platz und hat nun 52 Punkte im Gesamt-Weltcup. 

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