Biathletin trifft auch im Sprint alle Scheiben - Schwester Karolin reist vorzeitig ab

IBU-Cup: Nadine Horchler wieder unter den Top 10

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Fazit: Aufwind. Trainer Remo Krug durfte mit Nadine Horchler zufrieden sein, die am Arber Erste und Neunte wurde.

Bodenmais/Willingen (be) Zwei Tage nach ihrem Sieg im Einzelrennen über 15 Kilometer landete Nadine Horchler beim IBU Cup am Arber auch im Sprintwettbewerb wieder unter den Top ten.

Wie bei den vier Schießeinlagen am Donnerstag blieb Horchler erneut ohne Schießfehler und lag am Ende im Ziel 28,6 Sekunden hinter der Siegerin Hilde Fenne (21:27,6) aus Norwegen auf Platz neun. Das Podest ergänzten die beiden Russinnen Valeriia Vasnetcova (+0,2) und Kristina Retsova (+5,9), beste deutsche Skijägerin war diesmal Anna Weidel (+22,1) auf Rang sechs.

In der Gesamtwertung überholte Nadine Horchler (303 Punkte) damit ihre Schwester Karolin (272), die erneut  auf den Start verzichtete. Nach einer Lebensmittelvergiftung hatte sie eine Kreislaufschwäche und reiste vorzeitig nach Hause. Vor den beiden Geschwistern rangiert weiter die Russin Uliana Kaisheva (404) auf Platz eins.

„Ich fahre mit Auf- und Rückenwind vom Arber nach Hause“, sagte Nadine Horchler. Anders als bisher in dieser Saison war sie mit ihren Schießleistungen zufrieden, „das war nicht immer so“, in der Loipe sei es noch etwas zäh gewesen. „Fünf Sekunden schneller pro Runde und es sähe in der Ergebnisliste noch besser aus. Auch beim Material waren wir heute nicht ganz dabei.“ (be/schä)

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