Biathletin verletzte sich beim Training

Rippenbruch: Zwangspause für Karolin Horchler

Karolin Horchler - Deutsche Meisterschaft Biathlon 2019 - Verfolgung
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Training auf Rollski: Daran ist für Karolin Horchler vorerst nicht zu denken. Seit gut drei Wochen muss sie aussetzen.

Nach ihrer Bein-OP lag sie wieder im Soll, doch nun muss Karolin Horchler unerwartet erneut pausieren.

Biathletin Karolin Horchler war bewusst, dass sie etwas behutsamer in die Vorbereitungen auf die Wintersaison 2020/21 einsteigen muss. Aber eine erneute Sportpause passt der 30-Jährigen mit Wurzeln in Ottlar freilich gar nicht.

Was ist passiert? Nach den letzten Weltcups Ende März hatte sich Horchler einer Operation am Schienbein unterzogen, nachdem dieses immer wieder schmerzte und für Probleme sorgte. „Das geschah ganz bewusst in der Pause und hat keinen Trainingsrückstand verursacht“, so die WM-Silbermedaillengewinnerin in der Staffel.

Sehr gut ist er dann der Einstieg ins Training gelungen, ehe sie nun einen Trainingsunfall „baute“. Horchler brach sich eine Rippe. „Das ist vor drei Wochen beim Krafttraining passiert. Und das ärgerliche ist, dass ich noch anderthalb Wochen weiter trainiert habe“, berichtet die in Ruhpolding lebende Upländerin. Sie habe keine Beeinträchtigung gespürt, und der Arzt habe zunächst keine gravierende Verletzung festgestellt. „Erst später ergab eine MRT-Untersuchung, dass eine Rippe gebrochen ist.“

Horchler will Ende Juli beim Lehrgang dabei sein

Nun heißt es also: Beine hochlegen. „Ich muss es so nehmen, wie es kommt. Ich darf jetzt nicht zuviel machen. Ich habe den Urlaub vorgezogen“, berichtet Horchler, die zumindest bis Ende der kommenden Woche mit Sport aussetzen muss. 

Beim ersten Lehrgang Ende Juli will sie aber wieder dabei sein, denn sie will sich bei den internen Wettkämpfen empfehlen fürs Weltcup-Team. schä 

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