Regionalligateam startet mit drei Siegen aus sieben Matches

Mäßiger Start mit Happy End für Arolser Bogenschützen

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Eine Hand voll: Jan Heimbeck, die Coaches Petra Heimbeck und Susanne Siebert, Marc Siebert, Achim Nikolaiczek. Florian Kwiatkowski und Annika Paul zeigen den Tabellenplatz an, auf dem sie in die Regionalligasaison gestartet sind.

Bad Arolsen – Erwartet stark hat sich die Regionalliga West Recurvebogen am 1. Wettkampftag gezeigt. Mit dem neuformierten Team startete der SV Arolsen nervös in die Konkurrenz und verbuchte am Ende mit sechs Punkten zunächst den fünften Tabellenplatz unter acht Mannschaften.

Bereits im ersten Match gegen die RSG Düren zeichnete sich ab, dass die Residenzstädter noch nicht als Team gefestigt sind. Mit Annika Paul, Jan Heimbeck und Marc Siebert schickte Coach Petra Heimbeck ihr vermeintlich stärkstes Trio in das Duell. Und die Drei machten Ihre Sache zu Beginn gut. 2:0 und 4:2 waren die Zwischenstände, bevor der Faden verloren ging und Düren das Match mit zwei starken Passen zum Schluss zum 4:6 drehte.

Auch gegen den TuS Barop führten die Arolser mit 4:2, ehe der Gegner ausglich. Der letzte Satz musste entscheiden, und diesmal behielt der SVA die Oberhand und verbuchte mit einer starken 55er Passe zum 6:4 die ersten beiden Matchpunkte des Tages.

Ein Aussetzer gegen Iserlohn

Unerklärlich war aus Arolser Sicht das 0:6 gegen Iserlohn, das einen wechsel zur Folge hatte. Für Annika Paul kam Juniorenschütze Florian Kwiatkowski ins Team, denn Achim Nikolaiczek ist nach Materialumstellung noch nicht in allzu guter Form. Gegen den hohen Favoriten Aachen reichte es noch nicht für ganz für Punkte. Mit 2:6 aber sehr guten Passen mit 54, 56, 58 und 54 Ringen verlor der SVA das Match. 

Die dennoch aufgekommene Zuversicht verebbte nach dem 4:6 gegen Vorjahresmeister Hamm – ganze zwei Punkte hatten die „All Blacks“ aus fünf Matches geholt. Der Fehlstart zeichnete sich ab, da es nun gegen Bundesliga-Absteiger BSC Laufdorf ging. „Wenn du keine Chance hast nutze sie“, war die Ansage des Coaches. Unbekümmert lieferten die Arolser das stärkste Match des Tages ab. 57, 57 und 54 Ringe ließen Laufdorf keine Chance – 6:0.

Gab seinen Einstand im Regionalligateam des SV Arolsen: Juniorenschützen Florian Kwiatkowski. Foto: pr

Zunehmend sicher agierte das Arolser Trio Kwiatkowski, Heimbeck und Siebert nun. Soest stand als letzter Gegner auf dem Zettel. Und es klappte nun fast alles. Glatt mit 6:2 gingen die Punkte an den SVA, der mit den letzten zwei Matches den Tag doch noch zu einem guten Ende brachte.

Sechs Punkte und Rang fünf sind eine top Ausgangsposition für die kommenden Wettkämpfe – darin waren sich alle Arolser einig und freuten sich über das Happy End. Ziel in drei Wochen in Iserlohn: die vorderen Tabellenplätze angreifen.  (red)

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