Korbacher vor seinem Meisterschaftskampf am Samstag auf dem Blauen Sofa der WLZ

Boxprofi Mario Jassmann: „Der Gürtel bleibt in Korbach“

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Beine hochlegen war für Mario Jassmann nur in den letzten Tagen und auf dem Blauen Sofa der WLZ angesagt. Zuvor hat sich Korbachs Boxprofi zehn Wochen lang auf seine dritte Titelverteidigung vorbereitet. 

Korbach – Alle Kräfte mobil machen will Mario Jassmann am Samstagabend. In der Kreissporthalle verteidigt der Profiboxer zum dritten Mal seinen Titel als Internationaler Deutscher Meister (BDB) im Supermittelgewicht.

Sein Gegner ist der 33-jährige Mika Joensuu aus Finnland, der anstelle des zuerst angedachten Florian Wildenhof (Koblenz) in den Ring steigt.

Elf Kämpfe bilden das sportlich interessante Vorprogramm für den Kampf von Jassmann gegen Mika Joensuu. Mit einem Sieg will der Korbacher zum vierten mal Internationaler Deutscher Meister des BDB im Mittelgewicht werden. Der Finne aus Oulu kommt aus dem Supermittelgewicht eine Gewichtsklasse herunter und freut sich auf seine Titelchance. 

Bis Donnerstagabend läuft noch der Vorverkauf in Korbach – beim Sportartikelhandel Jassmann und der Werbeagentur Lange gibt es noch Tickets für die Tribüne (25 Euro). An der Abendkasse ab 18 Uhr gibt es für Kurzentschlossene noch die wenigen Restkarten.

Das Plakat zum Kampf.

Um 19 Uhr ertönt der Gong zum ersten Kampf des Abends. 

Dance-Academy und DJ

Für Unterhaltung in den Pausen sorgen die Korbacher Dance Academy „Bust a Move“ und DJ Benson alias Benjamin Lange. Erstmals gegenüber stehen sich Jassmann und Joenssu am Freitag vor dem Kampf. 

Am Freitag wird gewogen

Ab 16 Uhr findet das offizielle Wiegen mit den beiden Hauptakteuren und anderen Boxern von Samstag statt. Schauplatz ist der Bowling-Bereich im neuen Korbacher Kino „Cine K“.

Das Interview auf dem Sofa

Mobil gemacht hat auch die WLZ. Das „Blaue Sofa“ geht nun auch auf Reisen – und hat Jassmann im Domizil der TSV-Boxabteilung in der Fitness-Vital-Farm in Korbach besucht. Jassmann plauderte auf dem Sofa über seine Kampfstrategie und über seinen Alltag im Vorfeld des Boxabends.

Nur noch wenige Tage bis zum Heimspiel in Korbach. Kribbelt’s schon langsam?

Die Vorfreude ist natürlich groß. Das Kribbeln kommt dann im Laufe des Samstagabends.

Gab es Probleme in der Vorbereitung?

Nein, ich bin mit den zehn Wochen Vorbereitung sehr zufrieden, zumal ich nicht krank oder verletzt war. Die Sparrings mit Niels Schmidt aus Wismar und dem Offenbacher Ali Güncavdi waren dabei sehr hilfreich. Jetzt in den letzten Tagen vor dem Kampf lasse ich es ruhig angehen.

Jahres-Höhepunkt in der Heimatstadt – kann man sich überhaupt in Ruhe vorbereiten angesichts des Stresses?

Natürlich habe ich jetzt im Vorfeld des Kampfabends mehr im Kopf als nur meinen Fight. Man muss noch mit organisieren helfen, Karten besorgen. Aber ich verspüre keinen zusätzlichen Druck; ich werde eher gelassener, je länger ich Profi bin.

Die Boxfans scheinen sich zu freuen. Der Vorverkauf läuft sehr gut, wie man hört.

Es sieht so aus, als würden wir mehr als die 800 Zuschauer erreichen, die vor zwei Jahren kamen. Bereits 500 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt. Es gibt nur noch Tickets für die Tribüne.

Wie gut ist der Gegner, Mika Joensuu?

Er ist ein stabiler, fairer Kämpfer. Er kann einiges einstecken, und vor allem: Er kommt nach vorne, hat einen offensiven Boxstil, was mir gut liegt. Der Gürtel bleibt in Korbach, heißt mein Motto für Samstag. 

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