Standortbestimmung bei DM der Spezialistinnen in Nürnberg

Carolin Schäfer Sechste und Siebte

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Knapp über 50 Meter mit dem Speer: Carolin Schäfer in Nürnberg.

Nürnberg. Sechste im Hürdensprint, Siebte mit dem Speer: Die Bad Wildunger Siebenkämpferin Carolin Schäfer hat sich bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg im Feld der Spezialistinnen gut platziert. Ihre Leistungen lassen noch Luft nach oben.

Die Vizeweltmeisterin von der LG Eintracht Frankfurt hatte ihre Starts als "weitere Standortbestimmung" vor den Europameisterschaften in Berlin (7. bis 12. August) deklariert. Es war ihr erster Wettkampf nach dem Ratinger Mehrkampfmeeting.

Mit ihren 50,28 Meter im Speerwurf blieb Schäfer klar hinter ihrer in Ratingen aufgestellten persönlichen  Bestleistung (53,69). Allerdings wies sie beim Sieg der Favoritin Christin Husong (Zweibrücken/63,54 m) nur zwei gültige Versuche vor.

Über die 100 Meter Hürden qualifizierte sich Carolin Schäfer als Siegerin des dritten Vorlaufs in 13,35 Sekunden mit der sechstbesten Zeit sicher für das Finale. Ihre Zeit konnte sie nicht ganz wiederholen, bestätigte aber in 12,42 als DM-Sechste ihr Abschneiden in den Vorläufen. Ihre Bestzeit im Hürdensprint liegt bei 13,07 Sekunden.

Den Meistertitel holte sich die für den TV Wattenscheid startende Baunatalerin Pamela Dutkiewicz.  In 12,69 Sekunden stellte die WM-Dritte einen neuen Meisterschaftsrekord auf - so schnell war noch nie eine Hürdensprinterin bei einer DM gelaufen. (mn)

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