Acht Fahrer des Korbacher Conti-Werks beim Tag-und-Nacht-Rennen für Teams in Duisburg 

24 Stunden mit dem Mountainbike 

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Frühes Aus: Für Lars Heinemann (vorn) endete das 24-Stunden-Rennen in Duisburg auch schmerzhaft. Er verletzte sich nach einem Sturz am Knie.

Korbach. Es gibt sie nicht nur im Fußball, sondern auch beim Radfahren: die Firmenmannschaft. Eine davon hat als Team Conti den Korbacher Reifenbauer beim 24-Stunden-Rennen der Mountainbiker in Duisburg teilgenommen.

Acht Angestellte des Autozulieferer vertraten die Farben ihres Arbeitgebers nicht nur mit den Reifen, sondern auch mit einem Aufdruck auf dem Trikot. Der Sport hat die Kraft, eine andere Nähe zu schaffen. So lösten sich während der drei Tage in Duisburg berufliche Hierarchien in Luft auf: Abteilungsleiter, Lehrling oder Werkstudent standen gleichberechtigt als Team auf einer Stufe und sie schluckten gemeinsam den erdigen Dreck, der von den Reifen hochgewirbelt wurde. 

Sie trugen die olympische Idee in sich: Dabei sein ist alles, niemand erwartete einen Medaillengewinn, dafür war die Konkurrenz zu stark - immerhin waren bei dem größten 24-Stunden-Mountainbike-Rennen in Europa auch Lizenzfahrer am Start. Die Korbacher starteten mit zwei Vierermannschaften. Das erste Quartett setzte sich aus Lars Heinemann, Alexander Heck, Mathias, Göbel und Umit Erkan zusammen, das zweite aus Udo Giersemehl, Domenik Götze, Frank Böhm und Licinio Fernandez Mourao. Wie sie abgeschnitten haben, berichten wir in der aktuellen WLZ. (rsm)

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