Hennemann gewinnt über zehn Kilometer

Der Laufcup ist zurück – Comeback mit 90 Aktiven in Bergheim

Los geht’s: Hessens Sportminister Peter Beuth (rechts) hat auf der neuen Kunststoffbahn in Bergheim das Rennen über zehn Kilometer gestartet.
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Los geht’s: Hessens Sportminister Peter Beuth (rechts) hat auf der neuen Kunststoffbahn in Bergheim das Rennen über zehn Kilometer gestartet.

Rund 90 Teilnehmende bei einem Volkslauf, das klingt nach kleiner Besetzung. Und doch war der 17. Ederauenlauf „ein voller Erfolg“, bemerkte Günter Lehmann vom Laufteam des Veranstalters TV Bergheim.

Bergheim – Der Erfolg lag schon darin, dass die Rennen überhaupt stattfanden. Die starken Leistungen der Schnellsten taten ein Übriges. Die Edertaler richteten die erste Veranstaltung im Waldeck-Frankenberg Laufcup in der seit März 2020 andauernden Corona-Pandemie aus. Das letzte Mal war es am 3. Oktober 2019 um Punkte gegangen. Der Infektionsschutz zwang Lehmann und Co. dazu, das übliche Programm herunterzufahren.

Bei perfektem Laufwetter beschränkte es sich auf die Strecken über 4,7 und 10,0 Kilometer sowie Nordic Walking über 7,5 Kilometer. Als Erster im Ziel der längeren Rennens war Michael Hennemann. Der Mann im Trikot der LG Eder (Altersklasse M35) lief die zehn Kilometer in 35:32 Minuten und verwies mit 22 Sekunden Vorsprung den fünf Jahre jüngeren Relin Mehrhoff (SV Herzhausen) auf Platz zwei der Gesamtwertung. Die drittbeste Zeit erzielte der Niederelsunger Felix Kaiser (36:21).

Zweimal Zweiter: Relin Mehrhoff (Herzhausen).

Relin Mehrhoff mutet sich gleich zwei Rennen zu

Überhaupt Mehrhoff. Der 32 Jahre alte Triathlet mutete sich zwei Rennen zu; anderthalb Stunden vor dem „Zehner“ wickelte er die Kurzstrecke ab – und landete ebenfalls auf Gesamtrang zwei. Seine Zeit von 15:51,6 Minuten unterbot lediglich Dario Hördemann, Triathlet (beim KSV Baunatal) auch er. Ihn stoppten die Zeitnehmer nach 15:33,6 Minuten. Der drittplatzierte Tewelde Gebrehiwot (LT Kassel) war 16:23,0 Minuten unterwegs. Bei den Klassensiegern reihte sich Max Brauer (TV Friedrichstein) ein, er entschied in 20:47,2 die Wertung der M14 für sich.

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Unter den 15 Starterinnen über die zehn Kilometer lief Theresa Koch allen davon. Die 28-Jährige aus der Triathlonsparte des TuS Fritzlar lag in 42:47 Minuten mehr als zwei Minuten vor der jugendlichen Hannah Müller (LT Kassel/45:03). Zur Rangdritten Astrid Selker (LG Burg-Wiedenbrück/48:56) klaffte noch einmal eine Lücke.

Über 4,7 Kilometer der Frauen ging Platz eins an Jasmin Corso, die interessanterweise für die Zweirad-Gemeinschaft Kassel unterwegs ist und offenbar zum Ausgleich für die Strampelei auf dem Rad läuft. Die 35-Jährige blieb in 19:33,6 als einzige unter 20 Minuten.

Ein Schluck Wasser gegen die Hitze: Regina Pohlmann (links) „duscht“ ihre Tochter Corinna.

Martina Stück (Eintracht Baunatal/20:30,1) wurde Zweite, und Regina Pohlmann (Jahrgang 1961) von der SG Diemelsee als älteste Läuferin im Feld erzielte in 24:19,1 die drittschnellste Zeit. Respekt. Sie war übrigens mit ihren beiden Töchtern Corinna und Kerstin am Start. Im Ziel gab es von der Mama eine willkommene kalte Dusche.

Die Aktiven waren von Hessens Innenminister Peter Beuth ins Rennen geschickt worden. Der auch für den Sport zuständige Minister weihte mit seinem Besuch offiziell die neue Kunststofflaufbahn am Sportzentrum in Bergheim ein.  mn

Ergebnisse: tv08-bergheim.de

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