Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert gegen Frankfurt/Oder 36:38 (17:21)

Desolate Deckung verhindert Coup - Video

- Bad Wildungen (jh). Dass die dezimierte HSG Bad Wildungen 36 Tore werfen kann, hätten die 410 Zuschauer in der Ense-Halle wohl vor der Partie gegen den FHC Frankfurt/Oder nicht gedacht. Weil das Team von Trainer Karsten Moss aber 38 Treffer kassierte, musste sich das Erstligaschlusslicht erneut nach einer starken kämpferischen Leistung geschlagen geben.

Nur beim 3:2 (6.) hatte die HSG gegen den Siebten geführt, bevor das Mannschaft um die überragende Christine Beier (11 Tore), Anne Jochin (7) und Franziska Mietzner (7 Tore, davon drei durch Siebenmeter) das Kommando übernahm. Nach dem 17:21-Pausenstand lagen die Vipers schon mit 22:28 (42.) hinten, bevor sie sich, angetrieben von den herausragenden Tessa Cocx (12/7) und Sabine Heusdens (9), auf 31:34 (53.) wieder herankämpften. 43 Sekunden vor Schluss konnte Theresa Loll sogar auf 35:37 verkürzen, doch da war es für die in der Abwehr desolaten Gastgeberinnen zu spät, um für eine Überraschung zu sorgen. „Wir haben unsere größte Stärke, das aggressive Deckungsspiel, in der Kabine gelassen“, sagte Trainer Karsten Moos, während die HSG nach der Partie Christian Hack, Sohn von Vipers-Gesellschafterin Katharina Merck, als neuen Geschäftsführer vorstellte, dem Uwe Gimpel als Prokurist zur Seite stehen wird.

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