Tischtennis-Bezirksoberliga

Dramen ohne Happy End

- Korbach (mey). 11:13 – dieses Resultat hat eine der unglücklichsten Saisonniederlagen des TTC Kellerwald in der Tischtennis-Bezirksoberliga besiegelt. Der fünfte Satz im Schlussdoppel gegen Eschenstruth endete so.

Ähnliche Erfahrungen machten zum Rückrunden-Auftakt auch die Bezirksoberliga-Damen des TSV Wetterburg. Sie unterlagen dem Tabellenzweiten Morschen-Heina mit 6:8. Anders als Kellerwald belegen die Waldeckerinnen aber weiterhin einen gesicherten Tabellenmittelplatz. Bezirksoberliga Herren Kellerwald – Eschenstruth 7:9. Wer unten steht, dem fehlt oft auch das Glück. Diese Weisheit bewahrheitete sich einmal mehr für die Kellerwälder im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus Eschenstruth. 6:3 hatten sie zwischenzeitlich geführt, waren dann mit 6:8 in Rückstand geraten – und bekamen im Schlussdoppel doch die Chance auf einen Teilerfolg. Nagel/Matzik versuchten gegen Kerst/Reimann alles, zweimal lagen sie nach Sätzen zurück, zweimal glichen sie wieder aus. Am Ende, nach dem 11:13 in der Verlängerung des fünften Durchgangs, standen sie und ihre Teamkollegen dennoch mit leeren Händen da. Zu Beginn hatten Nagel/Matzik ihr Doppel gewonnen, ebenso Stöcker/Küster, die Kerst/Reimann in vier Sätzen niederhielten. Das erste Spitzeneinzel verlor Stöcker knapp im Entscheidungssatz gegen Henkel, das zweite holte sich Nagel mit einer starken Leistung gegen Kerst. Heck baute die Führung weiter aus, und nach Matziks Niederlage stellten Fackiner und Küster besagten 6:3-Zwischenstand her. Es folgten fünf verlorene Partien in Folge, dann hielt Küster den TTC mit dem Anschlusszähler zum 7:8 im Spiel. Ein Happy End gab’s aber nicht. Bezirksoberliga Damen Wetterburg – Morschen-Heina 6:8. Die Gastgeberinnen hielten die Partie gegen den Rangzweiten bis zum Schluss offen: Petra Ullrich musste sich im letzten Spiel erst nach fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Meier/Marek-Oehl gestalteten die Eingangsdoppel ausgeglichen, die ersten beiden Einzel gingen jedoch an die Gäste. Saadia Kniwel schaffte den Anschluss, dann musste Ullrich nach einem 10:12 im Entscheidungssatz ihrer Gegnerin gratulieren. Auch die nächsten Spiele verliefen ausgeglichen, wobei Regina Meier für den TSV punktete. Kniwel und Ullrich schafften anschließend den 5:5-Zwischenstand, Meier hielt nach der Niederlage von Kniwel den Gleichstand. Michaela Marek-Oehl gab ihre Partie zum 6:7 ab, ehe Ullrich knapp der Zähler zum Unentschieden verwehrt blieb.

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