Fussball-Verbandsliga Mitte

Eddersheims Schwäche nutzen

- Battenberg (schä). Der „Tag der Arbeit“ wurde sicher nicht wegen des Spielplans des FC Ederbergland so genannt. Doch der morgige Samstag wird für den heimischen Verbandsligisten ein ordentliches Stück Arbeit. Im „Entenpark“ trifft der Tabellensiebte ab 15.30 Uhr auf den Vierten aus Eddersheim.

Für die einkehrenden Wandergruppen soll der Battenberger Sportplatz ein gemütlicher Treffpunkt werden. „Jede Wandergruppe von mindestens 4 Personen, die zum Spiel bei uns Station macht, erhält vom FC Ederbergland ein 5-Liter-Fass Bier spendiert“, kündigte Vorsitzender Dietmar Bienhaus am Mittwoch ebenso wie der Stadionsprecher an. Frank Frede möchte sich mit seinen Aktiven des FC Ederbergland ebenfalls ein Bierchen verdienen, jedoch keinen „Wandertag“ veranstalten, sondern „ordentlich Fußball spielen“, wie er es ausdrückt. So wie am Mittwoch, als der FCE im „Entenpark“ Spitzenreiter Wetzlar ein Remis abtrotzte, und der Trainer weitgehend einverstanden war mit der Leistung seiner Schützlinge. Die machten einen 0:2-Rückstand wett und deckten manche Schwäche in der Wetzlarer Abwehr auf. „Ärgerlich waren allerdings die Gegentore; zumindest bei den beiden ersten haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht“; monierte Frede, der kurzfristig Lerch im Mittelfeld für Schäfer (Magen-Darm) nominieren musste. Für morgen rechnet der Coach aber wieder mit dem Einsatz seines verlängerten Armes auf dem Spielfeld. Auch Dima Schweizer war am Mittwoch wieder fit. Dagegen liegen die Youngster Fabian Mohr und Niklaas Westermann.Unabhängig vom Personal, das in den vergangenen Spielen nahezu nie identisch mit der Vorwoche war, präsentierten sich die Ederbergländer zuletzt meistens überaus sattelfest, treten gefestigt auf. „Mit der Euphorie und dem Kampfgeist, die derzeit herrschen, ist sicher auch in diesem schweren Spiel gegen Eddersheim ein Achtungserfolg drin“, ist der Trainer überzeugt. Ansonsten ist für Frank Frede die Ausgangslage vor dem morgigen Match gegen den südlichen FCE nahezu so wie vor den Spielen gegen Braunfels und Wetzlar: Der FCE kann weitgehend befreit aufspielen, muss aber gegen einen Gegner, der zu allem fähig ist, gehörig aufpassen und will dafür läuferisch wieder an die Grenzen gehen. „Eddersheim war in der Hinrunde unser stärkster Gegner“, erinnert sich Frede an das 0:3 im Hinspiel. Zur Zeit aber schwächeln die Gäste: In den letzten zwölf Spielen gab es neun Niederlagen – zuletzt das 1:2 gegen Biebrich.

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