Fußball-Verbandsliga MItte

Ederbergland will auch Schlossborn auf Distanz halten

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- Allendorf (schä). Heimpremiere 2010 für die Verbandsligamannschaft des FC Ederbergland: In Allendorf empfängt der Tabellenneunte am morgigen Samstag ab 15.30 Uhr den Liganeuling FC Schlossborn.

Noch mal so ein 0:0 wie in Breidenbach? Das muss nicht sein, wenn es nach den Ederbergländern geht. Zwar war der Punkt ebenso wichtig wie verdient gegen einen Gegner aus der Abstiegszone. Aber sollten des Öfteren nach einem Spiel zwei gesperrte und ein verletzter Spieler zu Buche stehen, ginge der FCE bald auf dem Zahnfleisch. Weitere Platzverweise sollen vermieden werden. Alles andere aber könnte so bleiben, meint der FCE-Trainer, der die beiden Roten Karten als Ausrutscher betrachtet („Das entspricht nicht dem Charakter der Mannschaft“). Die Voraussetzungen seien ähnlich wie in Breidenbach. „Auch diesmal gilt es, den Gegner auf Distanz zu halten, damit der Abstand zur Abstiegszone nicht schmilzt“, sagt der Basdorfer, der erneut mindestens einen Punkt behalten will. „Eigentlich“, fügt er an, „wollen wir zu Hause aber gewinnen“. Das sei auch in Breidenbach drin gewesen, hakt Frede noch einmal nach. „Wenn man die Leistungsstärke der Breidenbacher berücksichtigt, war für uns mehr drin. Durch die zweifache Unterzahl aber nicht mehr.“ Den Worten ist zu entnehmen, dass ihm zumindest die zweite Rote Karte gegen Oleg Schneider wegen dessen „Gesichtswischer“ nicht schmeckte. Er habe, so der Trainer, das Thema Disziplin am Montag nochmals angesprochen. „Denn solche Sperren treffen immer auch die zweite Mannschaft, für die es ebenfalls um viel geht.“Und damit richtete sich der Blick dann nach vorn‚ auf das nach zwei vergeblichen Versuchen nun definitiv erste Heimspiel im neuen Jahr. Zu Gast ist der Viertletzte der Tabelle, der FC Schlossborn, der als Sieger der Relegation und Zweiter der Gruppenliga Wiesbaden (hinter Hadamar) aufgestiegen ist und nun im 90. Jubiläumsjahr um den Klassenerhalt kämpft. Von der Aufstiegself ist aber nicht mehr viel übriggeblieben im Stadtteil von Glashütten. Vor der Saison erhielt die „Multikulti-Truppe“ mit 22 Neuzugängen ein neues Gesicht. In der Winterpause blieb es bei verhaltenen drei Neuzugängen im Team von Trainer Ali Cakici. „Eine spielstarke Truppe, die aber in der Defensive Schwächen hat“, sagt FCE-Trainer Frede über den morgigen Gast, dem er mit ruhiger, konzentrierter Defensivarbeit begegnen will. „Schlossborn hat mehr drauf als Breidenbach, aber wird auch mehr mitspielen, was uns liegt.“

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