Fußball-Verbandsliga Mitte

Ederberglands heiße Phase beginnt beim Angstgegner

+

- Allendorf/Battenberg (schä). Nun heißt es: Auf die Zähne beißen und mit dem „Viererpack“ den einstelligen Platz halten. Für das Verbandsligateam des FC Ederbergland beginnen mit dem morgigen Auswärtsspiel beim FSV Braunfels zwei harte Wochen.

So kann es einem gehen, wenn man es geschafft hat, schon sechs Wochen vor Saisonende sieben Punkte mehr zu sammeln als im Jahr zuvor: Die Gratulationen zum vorzeitigen Klassenerhalt häufen sich, und Frank Frede muss in und um die Mannschaft herum immer häufiger den Zeigefinger heben: „Wir sind noch lange nicht durch. Ich sage es derzeit immer wieder, dass das Quatsch ist“, verrät der Ederbergländer Coach. Neben den regelmäßiger werdenden Erfolgen der „Kellerkinder“ gibt ihm vor allem das happige Restprogramm durchaus Recht. Allein in den nächsten zwei Wochen bekommt es der FCE mit vier der besten fünf Mannschaften der Liga zu tun. Neben Braunfels und Eddersheim heißen die Gegner in den beiden Nachholspielen unter der Woche Wetzlar und Unterliederbach. Da droht alles andere als der Start in einen goldenen Mai.

Für umso wichtiger betrachtet Frede den jüngsten 3:0-Erfolg gegen die SG Oberliederbach, mit dem die 40-Punkte-Marke erreicht wurde. Nach wie vor ist die Erleichterung über den Sieg groß, weil er nicht so einfach war, wie es das blanke Ergebnis vermuten lässt: „Es war sehr wichtig, dass wir in Führung gegangen sind. Danach haben wir die Konzentration nicht verloren und dem Gegner gezeigt, dass wir ihn nicht ins Spiel kommen lassen wollen“, blickt der Basdorfer zurück.

Aus dem letzten Spiel leitet der Trainer zugleich die Maßgabe für das nächste ab. Auch in Braunfels sieht er einen Gegner, gegen den es sehr schwer wird, einen Rückstand wettzumachen. „Die stehen sehr geordnet im Spielaufbau und schlagen auch bei wenigen Chancen dann eiskalt zu.“ Zu spüren bekam Ederbergland dies bei den beiden letzten Heimspielen gegen Braunfels: Jeweils drei Buden kassierte man bei zwei 0:3-Niederlagen. Zuletzt Anfang Oktober sah der FCE im Zweikampf lange Zeit schlecht aus, zudem bestach der FSV durch Standardsituationen. Schon deshalb wünscht sich Frede „lieber ein Spiel wie vergangene Saison als so eines wie im Hinspiel.

Vergangene Runde verbuchte der FCE im Abstiegskampf im Saisonfinale ein 1:1 am Fuße des Braunfelser Schlosses, nachdem er lange 1:0 führte und der Gegner sich quälte, bis er endlich das 1:1 köpfte. Mit so einem Ergebnis wäre man im oberen Edertal sicher auch diesmal nicht unzufrieden.

Hoffnung machen dem FCE-Trainer die zusätzlichen Alternativen in seinem Kader. Oleg Schneider hat seine Sperre abgesessen, in der Abwehr steht Fabian Mohr nach seiner Muskelverletzung wieder im Kader. Sandro Casella war bereits gegen Oberliederbach wieder im Kasten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare