Fußball-Verbandsliga Mitte

Eickhoffs "Dreierpack" erlegt Ederberglands Angstgegner

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- Braunfels (schä). Chapeau FCE! Mit einem beachtlichen 3:0-Sieg sind die Fußballer des FC Ederbergland am Samstag vom Tabellenfünften FSV Braunfels zurückgekehrt. Den ersten Sieg seit zwei Jahren gegen den unbequemen "Angstgegner" hatte die Frede-Elf vor allem Rene Eickhoff zu verdanken. Der Torjäger besorgte alle drei Tore - seine Saisontreffer 17 bis 19 - persönlich.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war nicht gerade erheiternd bei den Ederbergländer Framk Frede hatte nach dem Abschlusstraining die verletzten Mohr, Karge und Schweizer aus seiner Liste für die Startelf streichen müssen. Dafür agierten Oleg Schneider (zurück nach Sperre) und Benny Wolf auf den Flügeln, Reitz rückte in die Mitte. "Das haben wir gut weggesteckt", lobte der FCE-Coach, der sich über eine konzentrierte und vor dem Tor effektive Mannschaft freute. "Wir haben den Spieß umgedreht im Vergleich zum Hinspiel. Diesmal haben wir kompakt gestanden und die Führung nach Hause gespielt." Auch der Braunfelser Sprecher Wolfgang Hoffmann betrachtete den Gästesieg als verdient, "weil die mehr Durchsetzungsvermögen hatten". Dieses zeigte sich nicht nur vor des Gegners Tor, wo der FCE eiskalt zuschlug, sondern auch vor dem eigenen Tor, wo Ederbergland über 90 Minuten kaum Torchancen zuließ. Meist nur durch Standards sorgten die Gastgeber für Gefahr, trafen durch Varlis Freistoß (31.) und durch Torjäger Schäfer (35.) aber nur die Latte.

Auch der Gast verzeichnete einen Lattentreffer; durch Rene Eickhoff (13.). Der wog aber letztlich nicht so viel. Denn die übrigen drei Gelegenheiten nutzte der herausragende Eickhoff kaltschnäuzig aus. Einen klassischer Konter schloss er nach elf Minuten zum 0:1 ab. Und eine Minute vor der Pause legte Eickhoff das 2:0 nach. Ein günstiger Zeitpunkt freilich - noch günstiger erwies sich der Zeitpunkt für das 0:3. Erst drei Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, als die Ederbergländer die letzten Hoffnungen des FSV im Keim erstickten - wieder durch einen Konter von Rene Eickhoff. Das 0:3 war die Vorentscheidung, denn Braunfels entwickelte diesmal auch nicht den Elan, um mit letzter Energie eine Wende herbeizuführen. Gleichwohl war der FCE bis zum Ende auf der Hut und vermied es, den Schlendrian in sein Spiel einkehren zu lassen.

Mehr oder weniger locker spielten Eickhoff und Co. die drei Punkte nach Hause. Die könnten durchaus Gold wert sein, denn von den Mannschaften auf den Abstiegs- und Relegationsrängen kassierten zwei bereits am Samstag eine empflindliche Pleite: Schröck kassierte wie der FCE in Wieseck fünf "Buden"; Schlusslicht Frauenstein kann die Liga nach dem 0:7 in Wetzlar wohl allmöhlich abhaken.

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