2. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen unterliegt den Füchsen Berlin mit 24:33

Eine enttäuschende Leistung

- Berlin (jh). Bereits vor dem Bad Wildunger Spiel in Berlin war durch 30:20-Sieg des Zweitligavierten Dortmund in Harrislee klar, dass die HSG selbst bei einem Sieg in der Hauptstadt den Aufstieg am Samstagabend noch nicht schaffen würde. Ob es daran lag, dass die Vipers eine 24:33 (9:15)-Klatsche beim Dritten kassierten, ist unklar, jedenfalls fand der Tabellenführer schon zu Beginn nicht in das Topspiel.

Mit 0:4 (5.) lag die HSG schnell hinten, ehe Kreisläuferin Tessa Cocx, mit fünf Treffern, davon vier per Siebenmeter, zweitbeste Gästewerferin nach Rechtsaußen Annika Busch (6), bezeichnenderweise mit einem Strafwurf in der sechsten Minute auf 1:4 verkürzte. Nach dem 3:5 (8.) mussten die Gäste vor nur 439 Zuschauern in der Sporthalle Charlottenburg die Füchse wieder davonziehen lassen, die bereits in der 30 Minute mit 15:9 führten. Nach der Pause kam Bad Wildungen zwar auf 11:15 (32.) heran, bevor sich Berlin kontinuierlich absetzte und über den Stand von 28:17 (49.) zu einem ungefährdeten Sieg kam. Bei diesem waren die Rückraumspielerinnen Anna Blödorn und Nationalspielerin Christine Beier mit je acht Treffern die besten Berliner Werferinnen. „Berlin war uns in allen Belangen überlegen“, ärgerte sich HSG-Trainer Karsten Moos nach der ersten Niederlage und zuvor elf ungeschlagenen Spielen seines Teams.

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare