Deutscher Sieg im spannenden Einzelspringen am Mühlenkopf – Insgesamt 46 700 Zuschauer

Wahnsinn: Wellinger bringt Willinger in Wallung

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Deutscher Jubel zum Abschluss in Willingen: Einzelsieger Andreas Wellinger (Mitte) lässt sich von seinen Teamkollegen Markus Eisenbichler (l.) und Richard Freitag feiern. Stephan Leyhe landete auf Platz 20.

Willingen. Die Festspiele sind vorbei: Mit dem erhofften Sieg eines deutschen Athleten ist der Skisprung-Weltcup in Willingen zu Ende gegangen.

Andreas Wellinger setzte sich am Sonntag auf der Mühlenkopfschanze hauchdünn mit 0,3 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Stefan Kraft und dessen Landsmann Manuel Fettner (1,3 Punkte zurück) durch.

Damit fing der neue deutsche „Vorspringer“ aus Ruhpolding den zunächst Führenden Norweger Daniel Andre Tande (am Ende Vierter) noch ab und feierte vor 17 100 begeisterten Zuschauern den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere.

Wellinger-Tag in Willingen - Bildergalerie, Teil 3

Wellinger war schon am Samstag im Teamwettbewerb stärkster Springer im Feld gewesen. Die tolle Kulisse von 21 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion, zu denen auch einige prominente Gäste zählten, hoffte aber vergebens auf einen „Heimsieg“ fürs deutsche Team, zu dem auch Lokalmatador Stephan Leyhe zählte. Polen und Österreich verwiesen Deutschland auf Rang drei.

Der Schwalefelder Leyhe war dank Super-Erinnerungen zufrieden mit seinem Heim-Weltcup. Der 25-Jährige genoss die gestiegene Aufmerksamkeit so gut es ging. Sportlich hätte es etwas besser laufen können: Leyhe wurde zum Abschluss 20.

Alles in allem gab es viel Lob für das faire Willinger Publikum und für eine perfekte Organisation sowie eine optimal präparierte Schanze. Auch die Polizei zog eine zufriedene Bilanz.

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