Poolbillard-Verbandsliga

Ersatzmann Sauerland trumpft auf

- Frankenberg. Die Poolbillardspieler des PBC Bad Wildungen sind dem Oberliga-Aufstieg wieder ein Stück nähergekommen. In der Verbandsliga schlugen sie den PBC Frankenberg im Kreisderby deutlich mit 6:2.

Die Ausgangssituation der beiden nordhessischen Vereine zum Rückrundenbeginn hätte unterschiedlicher nicht sein können: Gastgeber Frankenberg befindet sich momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpft gegen den Abstieg. Spitzenreiter Bad Wildungen hingegen arbeitet am „Projekt Aufstieg“. Den Auftakt des Spieltages machten der Frankenberger Michael Boos und Rainer Scheffke im 14.1. Eine solide Leistung von Scheffke reichte aus, um Boos mit 100:31 Punkten in der 14. Aufnahme zu besiegen. Juri Pisklov legte für die Badestädter nach und gewann gegen Claus Marburger sicher mit 7:1 im 9-Ball. Im Anschluss traf der Wildunger „Ersatzmann“ Nils Sauerland auf Arthur Bajden. Scheinbar unberührt von seinem enormen Trainingsrückstand ließ er Bajden im 8-Ball mit 6:4 im Regen stehen. Einmal mehr lag es nun an Andreas Klauser, seine 10-Ball-Partie gegen Rolf Berghöfer zu gewinnen und den Gästen einen komfor­tablen Vorsprung zu verschaffen. Doch der gesundheitlich angeschlagene Klauser konnte sich nie von seinem Gegner absetzen und verlor 5:6.Danach ließen die Gäste allerdings nichts mehr anbrennen: Pisklov gewann sein 14.1 gegen Marburger deutlich mit 100:11 in der 7. Aufnahme, auch Scheffke machte bei seinem 6:3-Erfolg im 10-Ball gegen Boos kurzen Prozess. Der Wildunger Sieg stand somit fest. Sauerland erhöhte mit einem 7:4 im 9-Ball gegen Bajden und feierte mit seinem Doppelerfolg ein starkes Comeback. In der letzten noch laufenden Partie hatte Klauser gegen Berghöfer erneut nicht das entsprechende Rüstzeug und verlor in seiner Paradedisziplin 8-Ball mit 3:6.

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