So feiern ausländische Sportler Weihnachten

Erst die Familie, dann die Geschenke

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- Waldeck-Frankenberg (jh/tor). Viele ausländische Sportler und Sportlerinnen leben im Landkreis Waldeck-Frankenberg Wie sie Weihnachten? Gar nicht mal so anders als die Deutschen .

Der Gottesdienst bestimmt bei uns Weihnachten“, sagt Chris Mvemba. Im Bad Wildunger Martin-Luther-Gemeindehaus wird das sportliche Multitalent Heiligabend mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und seiner Freundin eine Messe „unserer kleinen Gemeinde der freien Christen“ besuchen. Anschließend wird zu Hause gefeiert.

Cristina Mihai weilt seit Montag bei ihren Eltern in Botosani (Rumänien). Hinter der Handballerin der HSG Bad Wildungen lagen der Flug von Frankfurt nach Bukarest, ein zweitägiger Zwischenstopp in ihrer Wohnung in der rumänischen Hauptstadt und eine knapp achtstündige Busfahrt über 500 Kilometer in die alte Heimat. „Ich freue mich, wieder hier zu sein, meine Eltern und besonders meine schon 88 Jahre alte Oma zu sehen.“

Die Weihnachtszeit ist gut für uns“, sagt Suleyman Turan. Obwohl er als gebürtiger Türke eigentlich nichts mit Christuskind, Tannenbaum und Co am Hut hat. Warum „Suley“, wie der 22-jährige Fußballer aus Korbach gerufen wird, dennoch von einer guten Zeit spricht? „Weil dann alle aus der Familie komplett zusammenkommen.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom 24. Dezember

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