Frost im November - so früh war Weltcup in Willingen noch nie in trockenen Tüchern

Schon auf der sicheren Seite

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Aus Grünbraun wird Weiß. Die Schneekanonen verwandeln derzeit die Anlage rund um die Mühlenkopfschanze in Willingen in eine Winterlandschaft.

Willingen. Er blinzelte entspannt in die Sonne. „Das reicht um Aufsprung und Auslauf zu belegen“, sagte Wolfgang Schlüter, als er auf die zwei großen Haufen Kunstschnee am Fuß der Mühlenkopfschanze blickte.

So früh waren die Organisatoren des Willinger Weltcup-Skispringen noch nie auf der sicheren Seite. Die Weitenjäger können schon jetzt den 27. bis 29. Januar 2017 fest einplanen.

Noch nie hat Schlüter in seinen mittlerweile elf Jahren als Schanzenchef so eine kalte Periode im November erlebt. Vergangenen Sonntag um 4 Uhr haben er und die anderen Schneemacher Jens Cramer, Ulli Kesper, Andreas Rohn und Hartmut Schnautz die sieben „Turbinen“ angeworfen. Bei bis zu minus acht Grad kamen so bis gestern rund 4000 Kubikmeter der benötigten weißen Masse zusammen.

Warum diesmal in Willingen mehr Schnee benötigt wird als in den Jahren zuvor, erfahren sie in der Donnerstag-Ausgabe der WLZ 

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