Hallenfußball

FCE früh draußen, Battenfeld holt sich den Titel

+

- Frankenberg (stu). Mit einem 2:1-Erfolg im Finale gegen die Überraschungsmannschaft TSV Haubern sicherte sich Fußball-Kreisoberligist SG Battenfeld verdient den diesjährigen Kreismeistertitel in der Halle. Auf Platz drei der Titelkämpfe am Wochenende in der Frankenberger Großsporthalle landete gestern mit dem TSV Röddenau ein weiteres Team aus der A-Liga. Die Hecker-Elf setzte sich im „kleinen Finale“ mit 3:0 gegen Ederbergland-Bezwinger Türkgücü Allendorf durch.

„Ihr seid die größte Sensation des diesjährigen Turniers gewesen“, lobte Kreisfußballwart Friedhelm Weinreich (Sehlen) den Zweitplatzierten aus dem Frankenberger Stadtteil bei der Siegerehrung. Doch genauso groß war nicht nur bi den Beteiligten die Freude über den 1:0-Sieg von Türkgücü Allendorf gegen Verbandsligist FC Ederbergland. Der Sieger von 2008 und 2009 musste schon in der Zwischenrunde die Segel streichen. Ünal Öztürk sorgte gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen mit seinen Schuss in den Winkel im Anschluss an einen Freistoß für das goldene Tor. Nach den Türken zog auch der TSV Röddenau nach einem klaren Sieg gegenden einzigen verbliebenen B-Ligisten Ellershausen ins Halbfinale ein. Ihm folgte die SG Battenfeld, nach spannendem Nachbarschaftsderby gegen Rennertehausen. Nach 12 Minuten Spielzeit und 1:1 trafen im Neunmeterschießen alle Battenfelder Schützen, der Rennertehäuser Schäfer fand seinen Meister in SG-Keeper Philipp Wolf.

Die Überraschung des Turniers war der TSV Haubern. Spätestens nach der Zwischenrunde musste man Depner und Co. ernst nehmen, denn die zuvor unbesiegte SG Laisa/Berghofen hatte mit 2:1 das Nachsehen. Mit seiner Taktik mit drei defensiv orientierten Spielern und einem Angreifer, der bei Ballbesitz sofort von hinten unterstützt wird, überraschte Haubern auch im Halbfinale gegen Röddenau, hielt zunächst ein 1:1 und hatte dann im Neunmeterschießen in Torhüter Steiner, der den Schuss von Hammerschmidt hielt, den Matchwinner.

Nach dem Erfolg gegen Ederbergland konnte Türkgücü im Halbfinale gegen Battenfeld nicht mehr an die vorher gezeigte Leistung anknüpfen, und der Sportgemeinschaft reichte ein 1:0 zum Finaleinzug.

Das Finale zwischen Battenfeld und Haubern begann gemächlich, keiner wollte ein Risiko eingehen. Erst nachdem Philip Kahl Torhüter Wolf zu einer Parade zwang, nahm das Endspiel Fahrt auf. Mit einem Linksschuss aus dem Fußgelenk überraschte Nico Hirt Hauberns Torhüter Timo Vöhl und brachte die SG in Front. Eine Minute später traf Hirt fulminant direkt unter die Latte. Hedderichs Kopfball hätte für die vorzeitige Entscheidung sorgen können, traf aber nur den Pfosten. Während Wolf gegen Garthe das 1:2 verhinderte, scheiterte Hirt noch einmal an der Latte. Haubern gab sich nicht auf, aber der Treffer von Depner eine Minute vor der Sirene kam zu spät. Das Spiel um den dritten Platz war eine klare Angelegenheit für Röddenau. Dehnert, Zich und Gaydos trafen zum 3:0 gegen die müde wirkenden Türken.

Mehr lesen Sie in der Montagausgabe der FZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare