Sparkassencup startet am Dienstag

Fünf Tage lang Spitzenhandball

- Bad Wildungen (tsp). Der Sparkassen-Handballcup lockt in der kommenden Woche wieder die Zuschauer an: Bei der 15. Auflage des traditionellen Vorbereitungsturniers in Nordhessen und Thüringen ist wieder Spitzenhandball garantiert. Ein Spielort ist wie in den vergangenen Jahren Bad Wildungen.

Vier Erstligisten, sieben Zweitligisten, ein Drittligist, drei europäische Spitzenteams sowie die weißrussische Nationalmannschaft: Das Teilnehmerfeld beim Sparkassencup ist wieder breit aufgestellt. „Da sind spannende Begegnungen garantiert“, glaubt Hans-Werner Derx, Vorsitzender der HSG Bad Wildungen. Die Badestadt gehört wie in den vergangenen Jahren zu den lokalen Ausrichtern – in der Ense-Halle wird von Dienstag bis Freitag gespielt. Ein Wermutstropfen: Zugkräftige Spitzenclubs aus der 1. Bundesliga fehlen in diesem Jahr. Lockten in den vergangenen Jahren Vereine wie der TBV Lemgo, SG Flensburg/Handewitt oder die Rhein-Neckar-Löwen die Fans aus dem Landkreis in Scharen, sind bei der 15. Auflage die hessischen Teams HSG Wetzlar und MT Melsungen die Zugpferde. „Da besteht schon die Möglichkeit, dass weniger Fans kommen“, muss auch Derx einräumen. Eine Fülle von Vorbereitungsturnieren stünden in Konkurrenz zum Sparkassencup, dazu könnten viele Vereine in diesem Jahr nicht so viele Turniere spielen. „Ich habe im Vorfeld mit Lemgos Trainer Volker Mudrow gesprochen. Er wäre gerne gekommen, in diesem Jahr konnte der TBV es aber nicht“, erzählt der HSG-Vorsitzende. Allerdings: Derx weiß, dass es im Handball immer schwieriger werde, Spitzenteams für ein solches Turnier zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund zollt er den Veranstaltern ein Lob, „dass dennoch ein solch interessantes 16er-Feld zusammengestellt wurde“. Ohnehin seien die Mannschaften auch in diesem Jahr attraktiv, glaubt Derx. In der in Bad Wildungen beheimateten Gruppe 1 spielt der Bundesligist HSG Wetzlar, der die vergangene Saison auf Rang 13 abschloss und seinen Kader umbauen musste. Zweitligist HSG Düsseldorf reist beispielsweise mit dem ehemaligen Weltklasse-Handballer Daniel Stephan als neuem sportlichen Leiter und vielen neuen jungen Spielern im Gepäck an, dazu kommen der ambitionierte Zweitligist TV Emsdetten und der polnische Spitzenclub Wisla Plock. Am Mittwoch spielt dann die Gruppe 3 in der Badestadt, wobei es im zweiten Spiel ab 20 Uhr zum Hessenderby zwischen dem Erstligisten MT Melsungen und dem Zweitligisten Hüttenberg kommt. Man darf gespannt sein, wie sich die personell stark veränderte MT unter ihrem neuen Trainer Matjaz Tominec präsentieren wird. Drittligist Gensungen/Felsberg und der bosnische Vizemeister Banja Luka komplettieren die in Felsberg beheimatete Gruppe 3. Die HSG hofft auf bis zu 400 Fans pro Spieltag. „Gerade aus Hüttenberg, Melsungen, Wetzlar und Gensungen hoffen wir auf einige Zuschauer“, so Derx, der auch sicher ist: „In diesem Jahr wird es in der Gruppenphase spannendere Begegnungen geben, da die dominierenden Vereine fehlen.“ Die Gruppenspiele finden von Dienstag bis Donnerstag statt, gespielt wird jeweils um 18 und um 20 Uhr. Die Sieger der vier Vorrundengruppen qualifizieren sich für die Halbfinalspiele, die am Freitag um 18 Uhr in Bad Wildungen und um 20 Uhr in Melsungen ausgetragen werden. Das Finale folgt am Samstag in Rotenburg, der Anpfiff ist um 18.30 Uhr geplant.Karten sind an der Abendkasse, sowie bei der Sparkasse Waldeck-Frankenberg erhältlich. Besucher können sich auch per Email unter derxes[at]t-online.de ihre Karten reservieren. Tageskarten kosten zwölf Euro für Erwachsene, Jugendliche zahlen sechs. Dauerkarten für alle Spielorte und Spiele sind für 26 (Erwachsene) und 13 Euro (Jugendliche) erhältlich.

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