FCE nun sieben Punkte hinter Verbandsliga-Spitzenreiter

0:2 gegen Oberliederbach - kaum ein Ederbergländer in Normalform

Battenberg - Lange Gesichter beim FC Ederbergland. Der heimische Verbandsligist kassiertezum falschtesten Zeitpunkt seine dritte Heimniederlage und muss im Kampf um den Direktaufstieg erst einmal kleine Brötchen backen. Spitzenreiter FSV Braunfels hat nach dem 2:1 über Wieseck sieben Punkten Vorsprung auf den FCE.

Alles andere als unverdient setzte sich am Samstagnachmittag die SG Oberliederbach in Battenberg mit 2:0 (1:0) durch. Denn sie war die entschlossenere, homogenere und sicherer agierende Elf im "Entenpark", wo die meisten Zuschauer 90 Minuten vergebkich auf ein echtes Lebenszeichen der Ederbergländer warteten. Nur die sympatischsten Fans der Liga, der "Sechserpack" treuer Anhänger aus Liederbach, fröstelte nicht; einige hielten sogar kurzärmelig durch.

Eher hemdsärmelig dagegen der Auftritt der Gastgeber. Wolfgang Werth vermisste gegenüber dem ebenso mageren 1:1 in Wieseck eine erkennbare Steigerung, zudem musste der Coach des Tabellenzweiten mit ansehen, wie seine Truppe die wenigen, aber richtig guten Möglichkeiten liegen ließ und in einem Heimspiel ohen Torerfolg blieb. Vor allem Carlos Arsenio haderte wieder mit einer Mischung aus Pech und Kläglichkeit im Abschluss.

Nach zähem Beginn auf holprigem Boden produzierte der FCE den ersten Fehler mit Folgen: Elfmeter anch Foul an Fouad. Mohammes Azakir ließ sich die Chance nicht entgehen, traf per Strafstoß zum 0:1 (21.). Das weckte die Heimelf nur bedingt. SIe wurde offensiver, aber das Spiel in die Spitze erschien vielen so, als hätten manche noch nie gemeinsam zusammengespielt.Gleichwohl hätte Ederbergland zumindest ein Remis zur Pause stehen haben müssen: Arsenio umkurvte den Keeper, aber schloss zu schwach ab, und Mohrs Kopfball ging an die Lattenunterkante.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Der FCE hatte sich noch einmal etwas vorgenommen, kam aber weiterhin nicht richtig ins Spiel. Gefühlte 70 Prozent Ballbesitz wirkten sich kaum aus, da man sich zuviel in Einzelaktionen verstrickte und überhaupt nicht die Körpersprache ausstrahlte, um dem Spiel eine Wende zu geben. Nur zwei zwingende Chancen notierten die Bobachter. Oberliederbach dagegen holte sich umso mehr Selbstvertrauen, je länger sie den Favoriten auf Null hielten. Und als Thill Iyasere nach 62 Minuten einen Patzer von Möllmann mit dem 0:2 bestrafte, war die Vorentscheidung gefallen.

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