2. Handball-Bundesliga

HSG gelingt versöhnlicher Saisonabschluss

- Bad Wildungen (tsp). Die HSG Bad Wildungen hat einen versöhnlichen Saisonabschluss gefeiert. In der 2. Handball-Bundesliga gewannen die Südwaldeckerinnen mit 28:21 gegen die TSG Ketsch. Während die Gäste den bitteren Gang in die Regionallig antreten müssen, feierten mehr als 800 Bad Wildunger Fans noch einmal ihre Mannschaft.

Der Sieg war am Ende in der Höhe verdient, auch wenn die HSG in der ersten Hälfte einige Anlaufschwierigkeiten hatte. In einer hektischen, von vielen Abspiel- und technischen Fehlern geprägten Partie hielt Ketsch das Spiel lange offen, lag sogar in der Anfangsphase stets in Führung. Bei Bad Wildungen klappte vor allem im Angriff wenig, dazu hatte die HSG in der Abwehr Schwierigkeiten mit den Außenspielerinnen der Gäste. Nach dem Seitenwechsel kam Bad Wildungen aber wie verwandelt aus der Kabine. Mehr als zehn Minuten ließ die HSG keinen Gästetreffer zu, stand in der Abwehr mit einer starken Torhüterin Kerstin Keim sehr sicher. Auch im Angriff lief es immer besser, vor allem die jungen Spielerinnen wie Melina Horn, Vilte Duknauskaite, Jana Pollmer und Lorena Lorenz konnten sich einige Male gut in Szene setzen.

Nach dem Spiel wurden auf Bad Wildunger Seite fünf Spielerinnen verabschiedert. Nach mehr als fünf Jahren im Handball-Lesitungszentrum und im ersten Frauenteam verlassen Lorena Lorenz, Vilte Duknauskaite und Melina Horn den Verein. Auch Wencke Schlosser, in dieser Saison wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr im Einsatz, wird in der nächsten Saison nicht mehr bei der HSG spielen. Mit viel Applaus wurde auch Kerstin Keim bedacht, die künftig in der Reserve spielen will.

Mehr lesen Sie in unserer Ausgabe vom 29. März.

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