Handball-Bezirksoberligen

Gröteckes Ziel ist der vierte Platz

- Korbach (oh). Generalprobe vor dem Waldecker Derby: Eine Woche vor dem Spiel in Korbach sind die Handballer der HSG Twistetal zu Hause gefordert. In der Bezirksoberliga empfangen sie den TV Simmershausen. In der Bezirksoberliga Frauen geht der TSV Korbach geschwächt ins Kellerduell in Lohfelden.

Während der TSV Korbach an diesem Wochenende spielfrei ist, ist die Begegnung gegen Simmershausen für den Tabellenfünften HSG Twistetal die Generalprobe für das am 23. Januar in der Kreisstadt stattfindende Derby. Nach der Pause hat Twistetals Trainer Oliver Grötecke wieder alle Spieler an Bord – auch Daniel Bohnstedt und Daniel Krouhs. In der Vorbereitung lag der Trainingsschwerpunkt der HSG auf der Abwehr und dem Tempogegenstoß in der ersten und zweiten Welle. Die Verbesserung des defensiven Mannschaftsteils und des schnellen Umschaltens von Abwehr auf Angriff soll dazu beitragen, am Ende der Saison den 4. Tabellenplatz zu belegen. Gegen Simmershausen will die HSG mit dem Punktesammeln beginnen, obwohl Grötecke vor dem Gegner Respekt hat. „Simmershausen ist eine gute Mannschaft, die bisher unter Wert gespielt hat“, sagt der Twistetaler Trainer, der weiß, dass die Gäste bisher noch nicht das abgerufen haben, was sie können. Im Hinspiel (28:26) hatte die HSG bereits große Probleme und gewann erst durch einen Treffer von Lars Fingerhut 20 Sekunden vor Schluss. „Ich denke, dass es wieder ein knappes Spiel werden wird, aber zu Hause werden wir es wohl über die Runden bringen“, ist Grötecke optimistisch.

Gleich zu Beginn der Rückrunde stehen die Handballerinnen des TSV Korbach vor einem erneuten Kellerduell: In der Bezirksoberliga reisen die Kreisstädterinnen zur HSG Lohfelden/Vollmarshausen, die mit ebenfalls 5:11 Punkten einen Rang hinter den Korbacherinnen rangiert. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, das Hinspielergebnis – Korbach gewann 28:21 – macht Mut. „Wir haben Fortschritte gemacht, allerdings muss sich die Wurfausbeute wesentlich verbessern“, sieht Trainer Niko Plöhn noch Luft nach oben bei der Chancenverwertung. „Im Schnitt 19 Tore sind mir zu wenig, dafür steht unsere Abwehr sehr solide“, so Plöhn weiter. Vor dem Auftaktgegner im neuen Jahr hat der TSV-Coach durchaus Respekt. Vor allem der 48:38-Erfolg der Lohfeldenerinnen in Escherode ließ zuletzt aufhorchen. Dennoch ist Plöhn optimistisch. „Schaffen wir es, den Lohfeldener Rückraum nicht ins Spiel kommen zu lassen, haben wir eine gute Chance auf unsere ersten Auswärtspunkte.“ Allerdings fehlen beim TSV Tabea Tepel, Miriam Adwan, Lena Wenig und Natalie Padtberg. (oh)

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