Nadine Horchler nach Glanzvorstellungen von Antholz feste Größe für Biathlon-WM

„Da habe ich mir gesagt, jetzt will ich unter die besten Zehn laufen"

- Antholz (ni). Ihre Aussage kommt nicht überraschend. „Es hat richtig Spaß gemacht“, beschreibt Biathletin Nadine Horchler das traumhafte Weltcup-Wochenende in Antholz: Fünfte in Sprint und Verfolgung und zum Abschluss der Staffelsieg als Krönung.

Nachdem sie sich im Herbst erst wieder überhaupt ihre Kaderzugehörigkeit erkämpfen musste, stieg die 26-Jährige vom SC Willingen nun endgültig wie Phönix aus der Asche auf. „Bemerkenswert“ beschrieb Olympiasieger Sven Fischer die Vorstellungen in der Höhe von Antholz. „An eine Entwicklung in einer so rasanten Art und Weise hätte ich nie geglaubt“, staunte mit Herbert Fritzenwenger ein anderer TV-Experte. Wie Nadine Horchler selbst ihren Höhenflug sieht, das erklärte sie im Interview.

Hand aufs Herz, was war vor dem ersten Weltcup der Saison für Sie ein realistisches Ziel für den Winter?

Zunächst wollte ich auch nach der ersten Station in Östersund weiter zur Mannschaft gehören, einen der sechs Startplätze besetzen.

Haben Sie da also noch gar nicht an eine konkrete Platzierung gedacht?

Vorher, während der Vorbereitung im Sommer schon, denn man muss vorausplanen, sich das schon einmal vorgestellt haben, sonst funktioniert das ja meistens nicht. Da habe ich mir gesagt, dass eine Top-15-Platzierung an einem guten Tag möglich sein kann. Und wenn alles super passt, vielleicht sogar mal Platz zehn.

Der gelang dann schon in Hochfilzen als Zehnte in der Verfolgung.

Da hat sich gezeigt, dass es nach vorne gehen kann. Und da habe ich mir gesagt, jetzt will ich 
auch mal unter die besten Zehn laufen.

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