Nur sechs Gegentore im Handball-Derby gegen Korbach 

Twistetals Torhüterin hält fast alles

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Augen zu und vor: Franziska Wilke von der HSG Twistetal II hat es im Bezirksliga-Derby mit den Korbacherinen Janina Voß (links) und Leonie Tripp zu tun.

Korbach. Favoritensieg im Derby der Handball-Bezirksliga A der Frauen: Die HSG Twistetal II ließ dem TSV Korbach beim 21:6 (7:3) keine Chance.

Zwar verlief die erste Halbzeit noch relativ ausgeglichen. Die HSG machte zu wenig Tempo und erzeugte im Angriffsspiel kaum Druck. Einzig Maren Wilke und Lisann Schäfer waren aus dem Rückraum heraus gefährlich. Nach Wiederbeginn aber zeigten die Gastgeberinnen ein deutlich besseres Spiel. Über viel Tempo erzielten sie viele leichte Tore. 

Die personell gebeutelten Gäste, bei denen Sandra Voß kurzfristig und ohne Training als Torhüterin aushalf, verzweifelten umgekehrt an HSG-Keeperin Louisa Schlömer; nur sechs Gegentore sprechen für sich. „Alle Spielerinnen haben vor allem in der zweiten Halbzeit ihre gewohnte Leistung gezeigt“, freute sich HSG-Trainer Dennis Winkler. 

Blagus: Ergebnis Nebensache

Sein Korbacher Kollege Josip Blagus gratulierte den Twistetalerinnen zum „verdienten Sieg. Sie waren in der Phase, wo wir uns jetzt befinden, einfach besser“. Für den TSV-Trainer war das Ergebnis eher Nebensache. „Die paar Mädels, die ich zur Verfügung hatte, haben ihre Sache gut gemacht und es hat sich niemand verletzt.“ (kaw)

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