Zu Hause 30:32 gegen Lohfelden/Vollmarshausen

Bezirksoberliga-Aufsteiger TV Külte verliert erneut knapp

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Hände hoch: Sven Ammenhäuser vom TV Külte wird von den Lohfeldenern Christian Kördel (links) und Falk Merwar vehement am Weiterkommen gehindert.

Külte – Wieder so ein knappes Ding: Die Männer des TV Külte haben in der Bezirksoberliga trotz ihres bisher stärksten Spieles gegen die HSG Lohfelden einen Heimsieg verpasst.

Mit einem Sieg aus sieben Partien bleibt der heimische Aufsteiger damit Vorletzter, Lohfelden ist mit 8:6 Punkten Siebter.

Külte – Lohfelden/Vollmarshausen 30:32 (13:17). „Einstellung und Kampfgeist hat gepasst“, meinte der spielende Co-Trainer Christian Wagener nach der 30:32 Niederlage gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen.

Eine knappe Schlussphase war nach der ersten Viertelstunde nicht zu erwarten. Da lagen die Külter Männer von Trainer Sigurd Wachenfeld schon mit 6:11 (15.) zurück. „In der Abwehr waren zu langsam und nicht beweglich genug, aber das wurde besser“, begründete Wachenfeld die folgende Aufholjagd zum 13:15 (27.). Bis zur Halbzeit kassierte Külte noch zwei Gegentreffer zum 13:17 Pausenstand.

Nach Pause ließen die Gastgeber den Kontakt nicht abreißen und blieben bis 18:20 (36.) auf Schlagdistanz. Nur um in den folgenden acht Minuten einen 2:7-Lauf der Gäste hinzunehmen und mit 20:27 (44.) wieder deutlich im Hintertreffen zu sein. 

Remis war bis zum Schluss drin für Külte

Es folgte ein Treffer der Külter vom A-Jugendlichen Adrian Kann und eine Auszeit, in der die Abwehr von 6:0 auf eine doppelte Manndeckung gegen Rückraummitte und Rückraumrechts umgestellt wurde. „Damit kamen die Gäste nicht gut zurecht. Wir haben einige Bälle erobert und leichte Tore erzielt“, sagte Wachenfeld. Külte kämpfte sich heran und nach Toren von Tobias Kranz und Stefan Fritsch zum 29:31 (58.) war ein Unentschieden im Bereich des Möglichen.

Aber es war den beiden stärksten Torschützen ihrer Mannschaft vorbehalten noch einmal für ihre Farben zu treffen. Christian Kördel (16/8) für Lohfelden und den Schlusspunkt setzte Hendrik Fingerhut (10/2) per Siebenmeter zum 30:32.

Nach der Partie bilanzierte Co-Trainer Carsten Neumann: „Das war unser stärkstes Spiel bisher. Wir haben eine gute kämpferische Leistung gezeigt und Hendrik Fingerhut hat ein starkes Spiel gemacht.“ (mas)

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