Handball-Bezirksoberliga: Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim im Pech gegen Eintracht Baunatal II - Pleite für Korbach

Bad Wildungen und Korbach verlieren

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Nicht zu bezwingen: Der Bad Wildunger Torwart Lukas Goethe (Mitte) pariert den Wurf von Benjamin Stell (links, Eintracht Baunatal II), während sein Teamkollege Martin Lambrecht die Szene beobachtet. 

Bergheim. Äußerst unglücklich verlor die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in der Handball-Bezirksoberliga gegen Eintracht Baunatal II 23:24 (12:9) und schwebt damit weiter in großer Abstiegsgefahr.

Ligakonkurrent TSV Korbach musste sich beim SVH Kassel mit 19:21 (9:10) geschlagen geben.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – E. Baunatal II 23:24 (12:9). „Meine Mannschaft hat absolut überragend gespielt. Ich bin mehr als zufrieden“, sagt Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher trotz der Niederlage. Das Spiel verlief ab dem 17:17-Ausgleich der Gäste in der 44. Minute auf des Messers Schneide. Immer wieder stand Bad Wildungen in der Abwehr langen Angriffen der Baunataler gegenüber.

Nach dem 23:23 durch Marcel Kleinert 96 Sekunden vor Schluss durfte die Eintracht zunächst erneut ihren Angriff auskosten. Doch die Gastgeber erkämpften sich den Ball und hatten nun 22 Sekunden für den eigenen letzten Angriff nach ihrer genommenen Auszeit.

Baunatal spekulierte und wurde belohnt. Ein Pass etwas zu nah an der Abwehr und der Ball war beim Gegner. Doch Denis Buchholz schaltete blitzartig. Durch seine Schnelligkeit gelang es ihm den Gegenspieler einzuholen. Er spielte ihm den Ball während des Prellens aus der Hand, anschließend kollidierte er aber mit dem Baunataler. Der Schiedsrichter entschied auf Siebenmeter und zeigte ihm die Rote und Blaue Karte, bevor Alexander Schäfer drei Sekunden vor Schluss zum 24:23 für Baunatal traf.

SVH Kassel – Korbach 21:19 (9:10).„Der Auftritt war einfach nicht konzentriert genug, um das Spiel zu gewinnen. Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht“, ärgerte sich Korbachs Trainer Harald Meißner.  Der TSV hatte das 4:8 (20.) in ein 10:9 zur Pause gedreht. Danach war Korbach nach dem 12:16 (47.), beim 15:17 (51.) und 16:18 (53.) daran, verpasste es aber die Partie zu drehen. „Das haben wir uns mit technischen Fehlern und Fehlpässen vergeigt“, so Meißner. (kaw)

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