HSG-Männer verlieren Kellerduell der Bezirksoberliga

24:26 - Klassenerhalt für Bad Wildungen "unwahrscheinlich"

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Zerknirschter Blick: Trainer Markus Appel und seine HSG Bad Wildungen verfehlten auch im Kellerduell die ersten Punkte.

Bad Wildungen – Ernüchterung pur: Die HSG Bad Wildungen steht auch nach dem Kellerduell um den Klassenerhalt der Bezirksoberliga gegen die HSG Lohfelden wieder mit leeren Händen da.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – Lohfelden/Vollmarshausen 24:26 (9:11). „Nach der Niederlage ist ein Klassenerhalt sehr unwahrscheinlich“, sagte Wildungens Trainer Markus Appel zerknirscht. Sein Team kämpfte zwar über das gesamte Spiel, spielte aber in Führung liegend einfach nicht clever genug, um den Sack zuzumachen. Über 3:1 (9.) führten die Gastgeber bis zum 7:5 in der 17. Minute. 

Dann erzielte Lohfelden drei Tore in Folge und führte zur Pause. Die Wildunger Quote der technischen Fehler war viel zu hoch. Zudem vergab die Appel-Sieben viele freie Würfe, und auch eine doppelte Überzahl brachte keine Vorteile. In der zweiten Hälfte kämpften die Gastgeber weiter und blieben dran. In der 43. Minute keimte Hoffnung auf, als das Schlusslicht 17:16 in Front lag. 

Drei Minuten hielt die Führung (19:18), dann ermöglichten Wildunger Fehler wie unnötige Würfe Lohfelden eine 24:20-Führung (50.). Trotz guter Torhüterleistung und einer kämpferischen Abwehr kam das Appel-Team nicht mehr heran. „Wir hatten die Chancen, aber haben sie nicht konsequent genutzt. Mit so vielen technischen Fehlern kannst du so ein Spiel nicht gewinnen“, so des Trainers Fazit. (kaw)

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