Bezirksoberliga: TVK-Männer empfangen Fuldatal II, Frauen der HSG beim SVH Kassel

Handballpause für Külte und Bad Wildungen schon beendet

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Wieder obenauf: Der TV Külte kann im Spiel gegen Fuldatal wieder auf Marko Markovic zurückgreifen, der immer für eine hohe Torquote gut ist. 

Zwei Waldecker Handballmannschaften aus der Bezirksoberliga müssen bereits an diesem Samstag wieder den Ball in die Hand nehmen.

Korbach - Die Männer des Tabellenelften TV Külte empfangen den Rangachten HSG Fuldatal/Wolfsanger II (19.15 Uhr) und die Frauen der HSG Bad Wildungen II reisen als Tabellenvierter zum Rangsechsten SVH Kassel (16.30 Uhr).

Külte - Fuldatal/Wolfsanger II.Die Weihnachtspause vor dem letzten Spiel der Hinrunde hat der Külter Trainer Sigurd Wachenfeld genutzt, um mit seinen Spielern an der Abwehrarbeit zu feilen.

„Uns fehlt die Balance beim Raustreten gegen die gegnerischen Rückraumspieler. Wir vernachlässigen dabei zu oft die Kreisläufer, die dann freistehen“, erklärt Wachenfeld das größte Manko seines Abwehrverbunds.

Der Coach betont: „Wenn wir uns in der Abwehr steigern, kommen wir auch zu mehr leichten Toren im Umschaltspiel. Um mehr Spiele als bisher für uns zu entscheiden, brauchen wir davon einige“.

Der Coach sieht bei Fuldatal als auffälligste Akteure Linkshänder Lars Pietz im rechten und Joshua Fischer im linken Rückraum. Beide kamen zwar bisher nur in sieben Spielen zum Einsatz, erzielten dabei aber viele Tore (Pietz 56, Fischer 46). 

Dieses Duo wird dem Külter Defensivverbund vermutlich einiges an Arbeit bereiten. Wachenfeld freut sich, dass er neben einigen A-Jugendlichen auch wieder auf Marko Markovic setzen kann, der das Lazarett verlassen hat.

Dafür fehlt ihm neben dem Langzeitverletzten Jens Vierling, Stefan Fritsch (beruflich).

Bezirksoberliga Frauen

Kassel - Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II.Der SVH Kassel hat vor dem letzten Hinrundenspiel einmal mehr verloren als die Wildungerinnen. Ihr Trainer Klaus Reinicke sieht beide Teams auf Augenhöhe. „Das wird ein ausgeglichenes Spiel. Der SVH hat mit Vanessa Israel, Cornelia Seyfarth und Reyhan Christine Kaiser einen starken Rückraum“, sagt Reinicke. „Die Kasslerinnen spielen eine variable Abwehr mit guten Torhütern dahinter. Besonders gefährlich sind sie in der zweiten Welle.“

Zuletzt hat Reinicke das Umschaltspiel seiner Mannschaft trainieren lassen. „Aus unserer kompakten Deckung müssen wir abgeklärter den Weg nach vorn suchen und dabei weniger Fehler machen. Im Positionsangriff tun wir uns eher schwer, den könnten wir aber durch schnelles umschalten gut umgehen“, erklärt Reinicke.

„Wir fahren nach Kassel, um etwas mitzunehmen. Ich schätze den SVH individuell etwas stärker als uns ein. Dafür sind wir mannschaftlich weiter. Das wird ein 50:50-Spiel“, kündigt Reinicke eine spannende Partie an, bei der er auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.  (mas)

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