Handball-Bezirksoberliga

Fünf-Tore-Vorsprung reicht HSG-Frauen nicht

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Nur noch das Tor im Blick: Kathrin Klask musste sich mit Bad Wildungen nach zwischenzeitlichen 20:15-Vorsprung mit einem 22:22 begnügen. 

Kassel – Viel fehlte nicht, und die Handballfrauen der HSG Bad Wildungen II hätten den dritten Saisonsieg in der Bezirksoberliga in der Tasche gehabt. Bei der SG Zwehren fehlte am Ende vor allem der kühle kopf.

Zwehren/Kassel – Wildungen/Friedrichstein/Bergheim 22:22 (8:12). „Das war ein temporeiches, gutes Handballspiel. Leider hat uns zum Schluss die Cleverness gefehlt, um die zwei Punkte nach Hause zu bringen“, erklärte der Wildunger Trainer Klaus Reinicke nach dem Unentschieden gegen die erwartet starke SG Zwehren.

Das Spiel war geprägt von vielen Eins-gegen-Eins-Situationen. „Die haben wir in der Abwehr gut verteidigt, und Mandy Keiling hat gut gehalten“, lobte Reinicke die eigene Abwehrleistung. In der Chancenverwertung sah er dagegen das Manke der HSG. Über rund zehn Latten- und Pfostentreffer ärgerte sich der Coach.

Vor der Partie hatte sich Torjägerin Alexandra Eder kurzfristig krankheitsbedingt abgemeldet. Trotzdem fanden die Wildungerinnen gut in die Partie und führten schnell 2:5 (12.). Danach kam auch Zwehren in Schwung, Wildungen musste den 8:8- Ausgleich (22.) hinnehmen. Danach setzte die Reinicke-Sieben zum Zwischenspurt an: Durch Treffer von Tabea Eigeland, Chantal Michel und zweimal Kim Eigeland erarbeiteten sich die Wildungerinnen eine 12:8-Pausenführung.

Nach der Halbzeit konnten die Gäste den Vorsprung sogar noch auf fünf Tore ausbauen. Sie führten nach 48 Minuten 20:15 . Dann aber blies Zwehren – angetrieben von ihren „Halben“ Laura Fleckenstein und Julia Hoppe – zur Aufholjagd. Sie endete mit dem 22:22 wenige Sekunden vor Abpfiff – der erste Ausgleich seit der 22. Minute.

„Wir waren wieder torgefährlicher aus dem Rückraum als zuletzt Woche gegen Hofgeismar, so wie wir es unter der Woche trainiert hatten“, sagte Reinicke. (mas)

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