Bezirksoberligist siegt 34:26 beim TSV Heiligenrode

Handball: Korbach nach der Pause souverän zum Sieg

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Elf Tore und ein Extralob vom Trainer: Till Westmeier war einer der Garanten des Korbacher Erfolgs.

Korbach – Die Handballer des TSV Korbach haben ihre Auswärtsaufgabe sicher gelöst. Mit 34:26 (17:11) gewann der Tabellendritte der Bezirksoberliga sein Nachholspiel beim neuen Schlusslicht TSV Heiligenrode.

Die Korbacher, die mit mit dem Rangzweiten HSG Wesertal nach Punkten gleichgezogen haben, kamen ganz gut in die Partie und führten mit 3:1 (5.) und 4:2 (7.). Dann verfielen sie in alte Strickmuster. 

„Wir dachten, es geht auch mit weniger Einsatz. Dafür haben wir die Quittung bekommen“, sagte Harald Meißner. Der Trainer musste mit ansehen, wie sein Team mehr als sieben Minuten keinen einzigen Treffer erzielte.

Die Quittung für fehlenden Einsatz

Die Gäste spielten im Angriff fahrig, suchten zu oft den Weg an den Kreis. „Dabei war die Marschroute, gegen die passive Heiligenröder Deckung aus dem Rückraum zu werfen, aber wir versuchen immer wieder, den von drei Spielern gedeckten Kreisläufer anzuspielen“, sagte Meißner. Der Aufsteiger drehte die Partie und ging mit 7:4 in Führung. Hätte Benny Efendic nicht einen Siebenmeter von Tim Giese gehalten, der Rückstand wäre weiter angewachsen.

Die Korbacher fingen sich und hielten sich an die ausgegebene Taktik. Beim 9:8 (19.) lagen die Gäste wieder in Führung und bauten den Vorsprung zur Halbzeit auf 17:10 aus. In der Pause fielen noch einmal deutliche Worte, in Durchgang zwei spielte der Favorit die Partie dann souverän und ungefährdet zu Ende. 

Sonderlob für Till Westmeier

Meißner konnte allen Spielern Einsatzzeiten geben, geschont wurden nur Torhüter Ivan Blagus (Rückenprobleme) und Rückraumspieler Sebastian Wrzosek (Patellasehnenprobleme).

„Jeder hat seine Spielanteile bekommen, dafür musst du solche Spiele nutzen“, sagte der Trainer nach dem auch in der Höhe verdienten Sieg.

Er lobte besonders den elffachen Torschützen Till Westmeier, der im ersten Durchgang beim Tempogegenstößen sicher war und nach der Pause beim getesteten 4:2-Angriff druckvoll in die Lücken ging. „Das hat er richtig gut gemacht, Chapeau.“

Die Korbacher fiebern nun dem Topspiel gegen Liga-Primus HSG Hofgeismar/Grebenstein am nächsten Samstag entgegen. „Das wird ein Higlightspiel bei uns zu Hause“, so Meißner, „gut, dass jetzt für uns so ein Knaller kommt.“

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