Handball-Landesliga-Primus HSG Hoof/Sand/Wolfhagen für beim 18:30 eine Nummer zu groß

Twistetaler Frauen fehlen  die Mittel

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Sofie Grabarz (Links) war bei der Niederlage gegen den Spitzenreiter mit sechs Toren die treffsicherste Twistetalerin - davon traf sie fünfmal vom Siebenmeterpunkt.

Sand. Das war deutlich: Die Handballerinnen der HSG Twistetal haben beim Landesliga-Primus HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 18:30 verloren. 

Auf Grund der personellen Situation war wohl nicht mehr drin. „Wir müssen den Kopf nach oben richten und weiter auf die nächsten Spiele schauen“, sagte Trainer Henning Scheele danach.

Die HSG hatte böse Startschwierigkeiten, erst in der 9. Spielminute erzielte Svenja Isenberg den ersten Treffer (1:4). Die Gäste spielten im Angriff zu hektisch und unstrukturiert, die HSG Hoof konnte so viele Tempogegenstöße laufen. Immerhin berappelten sich die Twistetalerinnen und hielten den Rückstand bis zur Pause in Grenzen.

In die zweiten Hälfte machten die Gäste so weiter, zumindest die Abwehr stand stabil. Allerdings vergaben sie zu viele Chancen. „30 Tore gegen Hoof musst du einkalkulieren, aber unser Problem ist halt vorne. Die freien Dinger, die wir haben, machen wir nicht. Von rechts und aus dem Rückraum fehlte etwas der Dampf“, meinte Scheele. Er verwies aber auch auf eine starke Torhüterin und eine gute Abwehr des Gegners.

Die Vorentscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gastgeberinnen auf 18:11 davon zogen und die Führung über 23:15 (46.) und 27:15 (51.) deutlich ausbauten. „Ende der ersten Halbzeit und Anfang der zweiten, was wir da gespielt haben, das war in Ordnung“, so Scheele. Das müsse seine Team jetzt stabilisieren. Lob fand er für die A-Jugendliche Hanna Brida, die in der Abwehr gefiel und zwei Treffer erzielte: „Das ist ein Mädel, das uns schon weiter hilft.“ (kw) 

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