Handball-Landesliga: HSG  kann positiven Trend in Rotenburg beim 21:28 nicht fortsetzen

Im Schlussspurt entfleucht Twistetal das Vertrauen in die eigene Stärke

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Körperlich unterlegen:  Der schmächtige Twistetaler Nils Pohlmann stemmt sich  Boze Basic (Rotenburg) entgegen. 

Twistetal – Die Handballer der HSG Twistetal sind wieder auf dem harten Boden der Landesliga Nord angekommen.

Sie verloren bei der TG Rotenburg mit 21:28 (13:14) - nachdem sie zuvor nach unerwarteten Siegen gegen Spitzenteams wie Hünfeld und Vellmar leicht dahingeschwebt waren.

„Unser Vorhaben, diese Leistung auch in Rotenburg fortzuführen ist uns leider nicht gelungen“, sagte HSG-Coach Dirk Wetekam. Die Abwehr habe diesmal nicht den für einen Sieg notwendigen Level erreicht, zudem sei die Laufbereitschaft und die Aggressivität seiner Spieler vor den beiden angeschlagenen Keepern Patrick Fingerhut ( Ellenbogen ) und Lukas Voss ( Knie ) zu gering gewesen, erklärte Wetekam die Situation im Defensivspiel seiner Mannschaft. . Dadurch habe seinem Team natürlich auch kaum die Möglichkeit auf schnelle Tore im Gegenstoß gehabt.

Dennoch zeigten die Twistetaler in der ersten Hälfte ein gutes Spiel. Mit einer besseren Chancenverwertung im Positionsangriff hätten sie zur Pause sogar führen können, so aber lief das Team fast ständig einem Rückstand hinterher.

Da sich die Rotenburger fünf der insgesamt sechs Zeitstrafen schon in der ersten Hälfte eingehandelt hatten, blieb Twistetal trotz einiger Fehlpässe, welche die TG per Tempogegenstoß bestrafte, bis zum 14:13 auf Schlagdistanz. Das war ein direkt verwandelter Freiwurf in der 30. Minute von Nils Pohlmann.

Im zweiten Abschnitt machte sich dann bei den Gästen das Fehlen von Joshua Sturm ( Erkältung) bemerkbar sowie die Tatsache, dass Andre Krouhs und Nils Pohlmann angeschlagen in die Partie gegangen waren, somit nur bedingt mitwirken konnten.

Dennoch entwickelte sich ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel. Die HSG hielt die Begegnung sogar bis zum 21:20 ( 51. ) durch Nico Isenberg offen. Rotenburg konnte sich erstmals beim 23:20 ( 53. ) mit drei Treffern absetzen. 

Als Steffen Fingerhut einen Gegenspieler im Gesicht traf, erhielt er dafür eine Matchstrafe. Jannik Bitter erzielte nur noch das Tor zum 21:25. Den Gastgebern gelangen noch drei weitere Treffer zum 28:21. „Wenn wir auswärts was bestellen wollen, müssen wir mit mehr Selbstvertrauen in unsere Stärken, insbesondere aggressiver auftreten“, sagte Wetekam

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