HSG hatte gegen Spitzenreiter Großenlüder  alles im Griff verliert aber durch Zeitstrafen 28:33

HSG Twistetal fühlt sichum Erfolg „betrogen“

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HSG fühlt sich ungerecht behandelt: Nachdem Andre Krouhs (Bild) und Lars Fingerhut fast zur gleichen Zeit eine Zwei-Minuten-Strafe erhielten, riss der Spielfaden der Twistetaler gegen den Tabellenführer Großenlüder.

Sie waren so nah dran. Die Handballer der HSG Twistetal hatten den noch verlustpunktfreien Landesliga-Spitzenreiter HSG Großenlüder/Hainzell am Rande einer Niederlage, aber der Sieg glitt ihnen noch aus den Händen.

Twistetal - "Aber ohne eigenes Verschulden“, beteuert Trainer Steffen Fingerhut, der den Ärger über diese 28:33-Niederlage (15:18) noch in seiner Stimme trägt. Da gehe es nicht mehr um unglücklich, „ich finde, wir sind von den Schiedsrichtern um den Sieg betrogen worden.“

Seine Mannschaft war von der ersten Minute an konzentriert bei der Sache, stand hinten in der 6:0-Abwehr nahezu lückenlos und fand vorn immer wieder die Löcher in der Defensivformation des Tabellenführers.

Diese Überlegenheit wurde im Laufe des Spiels auch auf der Anzeigetafel sichtbar. Nach gut 20 Minuten belohnten sich die Twistetaler erstmals mit einem Zwei-Tore-Vorsprung, den sie bis zur Pause auf 18:15 ausbauten. Direkt nach dem Wechsel hatte Twistetal seine stärkste Phase, denn innerhalb von nur acht Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 23:17. Der Gastgeber verkürzte auf 19:23 und genau in dieser Phase verhängten die Schiedsrichter fast zur gleichen Zeit jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Andre Krouhs und Lars Fingerhut für unfaire Aktionen, für die es laut Trainer Fingerhut „nicht einmal einen Freiwurf hätte geben dürfen“.

Diese doppelte Unterzahl nutzte der Gastgeber natürlich aus und kam auf 22:23 (42.) heran.

Mit diesen fragwürdigen Entscheidungen hatten die Schiedsrichter aber auch die Moral der Twistetaler Mannschaft gebrochen, quasi den Spielfaden gerissen.

Ihnen gelangen in den zwölf Schlussminuten nur noch zwei Treffer. Der Spitzenreiter nutzte diese Zeit, zog auf 33:28 davon und bleibt natürlich weiterhin verlustpunktfrei.  rsm

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