Landesliga: HSG-Handballer empfangen Hünfeld mit Ex-Korbacher Yannik Voß

Twistetals Trainer Wetekam: Jedes Spiel ein Endspiel

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Wieder im Kader der HSG: Lars Fingerhut (links), hier im Dezember 2017 in der Partie gegen Wanfried.

Mühlhausen – Vor den Handballern der HSG Twistetal liegt beim ersten Auftritt im neuen Jahr kein kleiner Brocken. Der Landesliga-13. (8:20 Punkte) hat am heutigen Samstag (19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Mühlhausen) den Rangfünften vom Hünfelder SV (16:12 ) zu Gast.

Erklärtes Ziel: Revanche für die 22:28-Niederlage im Hinspiel und punkten für den Klassenerhalt.

Die Gastgeber gehen mit einem guten Gefühl in die Partie. „Wir hatten in der mehrwöchigen Spielpause eine sehr gute Trainingsqualität, eine hohe Intensität und das Team hat sich selbst gegenseitig gefordert. Wir konnten mit einem großen Kader viel erarbeiten“, berichtet Wetekam aus den letzten Trainingswochen.

Dürfte erstmals ran beider HSG: Lukas Voß

Die Gäste aus Hünfeld verfügen über einen ausgeglichenen Kader, strahlen von allen Positionen Torgefahr aus, wobei das Spiel über den Kreis besonders zu beachten ist. Defensiv beherrschen sie neben der 6:0 auch eine 4:2- und 5:1-Formation, woraus sie gute Gegenstöße laufen. „Hier muss der komplette Abwehrverband in der Rückzugsphase und im Positionsangriff sehr aufmerksam sein und viel ackern“, fordert Wetekam. Für ihn ist jetzt „jedes Spiel ein Endspiel.“

Heiß auf die Partie Spiel sind jedoch nicht nur die Spieler, die die bisherige Saison bestritten haben, sondern auch die Rückkehrer Steffen und Lars Fingerhut sowie den erstmals spielberechtigten Neuzugang Lukas Voß (Korbach) im Tor. Falls Wetekam ihn bringt, könnte ihm sein älterer Bruder Jannik gegenüberstehen. Er ist einer der HSV-Keeper. 

Yannik Voß: "Freue mich seit Wochen drauf"

Kleiner Bruder gegen großer Bruder: Das wäre das i-Tüpfelchen auf das Spiel HSG Twistetal gegen Hünfelder SV. Beim Gast spielt Yannik Voß. Der 20-Jährige wechselte im Oktober vom TSV Korbach nach Osthessen, weil er in Fulda lebt und dort Pflegewissenschaft studiert. Und Samstag kehrt er mit dem HSV ins Waldeckische zurück. 

Könnte auf seinen jüngeren Bruder treffen: Yannik Voß (Hünfeld)

Der "Rückkehrer" im Kurzinterview:

Die ersten Einsatzminuten haben Sie hinter sich. Schon eingelebt in der neuen Umgebung? 

Ich denke schon. Hünfeld ist ein überragender Club, was auch das Umfeld betrifft. Mit Christian Krätzig hat das Team einen überaus erfahrenen Torhüter, von dem ich profitieren kann. 

Stammtorwart werden und wieder aufsteigen – sind das Ihre Ziele mit dem Oberliga-Absteiger? Ich biete mich im Training an und dann werden wir sehen. Weil der dritte Torwart noch verletzt ist, sind meine Chancen, zu spielen, recht gut. Was die Mannschaft betrifft: Es gab einen Umbruch zu Saisonbeginn. Wir wollen uns oben etablieren, aber in der engen Liga müssen wir auch aufpassen, nicht unten rein zu rutschen. Deshalb ist das Spiel bei der HSG Twistetal wichtig; wir fahren dorthin, um zu punkten. 

Und es ist ein besonderes Spiel für Sie, oder? Klar. Ich freue mich seit Wochen schon darauf; nicht nur, weil dort mein Bruder spielt. Es wird ein super Gefühl sein, in die Mühlhäuser Halle zu kommen, in der ich als Kind schon gespielt habe. Es ist quasi wie ein Derby für mich. (fs/schä)

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