Landesliga-Männer empfangen Zierenberg zum Kellerduell

Twistetal hat ein echtes „Entweder-Oder-Spiel“

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Alles rein legen ins Kellerduell wollen die Twistetaler Männer - so wie hier Andre Krouhs beim Spiel gegen Baunatal (mit Tim Range und  Maik Mett).

Mühlhausen – Es gibt sie Spiele, da sagst du vorher einen Satz mit „entweder“ und „oder“. So auch beim Heimspiel der Handballer-Männer der HSG Twistetal in der Landesliga Nord.

Sie treffen am Samstag (19.15 Uhr) in der Mehrzweckhalle auf den HSC Zierenberg. Und man kann sagen: Entweder die Twistetaler gewinnen diese Partie, oder sie fristen für längere Zeit ein Dasein in der unteren Abstiegszone. Denn es ist ein klassisches Kellerduell, wenn der Vorletzte den Letzten empfängt. Mehr Abstiegskampf geht nicht.

Nach der unnötigen Niederlage der Twistetaler zuletzt beim VfL Wanfried und den parallelen Siegen der TG Wehlheiden und des Eschweger TSV benötigt die HSG dringend einen doppelten Punktgewinn.

Die Gäste, die sich als Tabellendritter der Bezirksoberliga in der Relegation gegen den TSV Ost/Mosheim durchgesetzt hatten, scheinen sich mehr und mehr in der Liga zu akklimatisieren. 

Zierenberg schnuppert am ersten Sieg

Dass es fatal wäre, den HSC zu unterschätzen, zeigen dessen knappe Niederlagen gegen Hersfeld und zuletzt gegen die TG Rotenburg (25:30). „Es fehlt nicht viel zum ersten Sieg“, titelten die Zierenberger auf ihrer Facebookseite; sie sind also nach acht Niederlagen keineswegs im Stimmungsloch.

„Dies sollte uns Warnung genug sein, um den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zierenberg spielt einen schnellen Ball und geht im Angriff knallhart auf die Lücken, die sich in der Abwehr auftun“, sagt Steffen Fingerhut. Und mahnt: „Wir sind gut beraten, das Spiel mit 100 Prozent Konsequenz und Leidenschaft anzugehen, um keine böse Überraschung zu erleben.“

Fingerhut: "Wichtigkeit sollte jedem bewusst sein"

Die Hausherren wollen im Angriff wieder mehr über das Kollektiv kommen, von allen Positionen torgefährlich sein sowie in der Abwehr den nötigen Willen zur Zusammenarbeit auf die Platte bringen. 

„Nach bisher 5:13 Punkten und dem rot aufleuchtenden vorletzten Tabellenplatz sollte jedem die Wichtigkeit der Begegnung bewusst sein“, so Fingerhut. „Wollen wir den Anschluss an die Mittelfeldplätze nicht verlieren, müssen zwei Punkte her.“ (fs)

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