Intermimstrainer wurde zur "Dauerlösung" befördert

Steffen Fingerhut bleibt Trainer bei Twistetals Handball-Männern

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Gibt auch weiterhin die Trainerkommandos: Steffen Fingerhut (hier bei einer Auszeit) wurde vom Interims- zum Cheftrainer der HSG Twistetal befördert.

Mühlhausen – Steffen Fingerhut ist für die HSG Twistetal nicht länger eine Übergangslösung: Der Vorstand hat dem 30 Jahre alten Mühlhäuser das Traineramt bei den Landesliga-Handballern dauerhaft übertragen, das er nach dem Rücktritt von Roland Weymann vor vier Wochen interimsmäßig übernommen hatte.

Schon kurz danach habe er sich angeboten, „hauptamtlich“ den Trainerjob zu übernehmen, verriet Steffen Fingerhut gestern auf WLZ-Nachfrage. Als die Anfrage dann kam, „musste ich kein bisschen darüber nachdenken, weil ich gemerkt habe, dass die Chemie stimmt“.

Der Vorstand ist offenbar überzeugt von der Arbeit Fingerhuts, der in erster Linie die Trainingsarbeit erkennbar umstellte. „Es hat sich gezeigt, dass er einen guten Draht zur Mannschaft hat und gute Ideen konzipiert, mit denen er die Mannschaft nach vorne bringt“, begründete der HSG-Vorsitzende Thomas Tönepöhl die Entscheidung für Fingerhut. 

Externe Lösung kein Thema für HSG Twistetal

Auch dass er das Team gut kenne, habe eine große Rolle gespielt. „Eine Lösung von Außen war keine Option“, so Tönepöhl.

„Die letzten Spiele haben gezeigt, dass meine Arbeit so schlecht nicht sein kann“, gibt sich Fingerhut überzeugt, eine ordentliche Saison spielen zu können in der Landesliga. In den drei Begegnungen, in denen der langjährige Kreis- und Rückraumspieler die Mannschaft gecoacht hat, holte sie drei ihrer bisher fünf Punkte – zuletzt gelang ihr ein 34:24-Coup über die MSG Körle.

Fingerhut fokussiert sich aufs Coaching

Fingerhut war als spielender Co-Trainer an der Seite Weymanns in die Saison gegangen. Diese Doppelbelastung ist Vergangenheit, Fingerhut soll sich laut Tönepöhl „zu hundert Prozent“ auf die Aufgabe als Übungsleiter konzentrieren. Dass er nicht mehr selbst aufläuft, tut Fingerhut ein bisschen weh, wie er zugibt: „Aber es geht derzeit um die Mannschaft. Und für die ist es das Beste, wenn ich mich aufs Coachen konzentriere.“

Nächste Aufgabe: Samstag beim Tabellenachten VfL Wanfried. Fingerhut: „Da wollen wir die nächsten zwei Punkte.“  (mn/schä)

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