HSG gewinnt in der Landesliga mit 33:18 gegen Tabellenvierten

Twistetaler Handballer entzaubern Oberliga-Absteiger Hünfeld

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Twistetals Torwart Lukas Voß ballt ebenso die Fäuste wie Teamkollege Joshua Sturm. Zurecht: Voß debütierte bärenstark, die HSG-Abwehr trumpfte auf.

Mühlhausen – Das ist ein Paukenschlag: Deutlich mit 33:18 (14:8) haben die Handballer der HSG Twistetal den Tabellenvierten Hünfelder SV entzaubert und dank einer bärenstarken Abwehrleistung den fünften Sieg in der Landesliga gefeiert.

„Mit dieser Leistung haben wir eine Antwort auf die Hinserie gegeben. Dies ist ein erster Schritt in Richtung unseres Zieles Klassenerhalt. Die Mannschaft hat sich für die Arbeit in der Vorbereitung auf die Rückserie belohnt und alle Spieler haben Ihren Teil dazu beigetragen“, fasste Dirk Wetekam zusammen.

Freilich war der HSG-Coach hochzufrieden. Er meinte nicht nur die Tatsache, dass alle zwölf Feldspieler mit ihrer Abwehrarbeit ab der Rückzugsphase Hünfeld den Schneid abkauften und sich zudem alle in die Torschützenliste eintrugen. Er meinte auch die beiden Teufelskerle im Tor. Der junge Neuzugang Lukas Voß gewann das Bruderduell gegen Hünfelds Keeper Yannik Voß, hielt bei seinem Debüt 15 Bälle. Und auch Patrick Fingerhut (ab 45. Minute) spielte stark im Kasten.

Aufbruchstimmung spürbar

Die im Vorfeld des Spieles beschriebene Aufbruchstimmung war über die 60 Minuten spürbar und dürfte alle HSG-Fans begeistert haben. Von Beginn an übernahm die HSG das Kommando und hatte bis zum 5:1 durch Nils Pohlmann einen Auftakt nach Maß. Der Gaus aus Osthessen war nur bis zur 19. Minute im Spiel, als er auf 8:7 verkürzte. Twistetal ließ einen 5:0-Lauf folgen und erzielte durch „Comebacker“ Lars Fingerhut das 13:7 (26.).

Im zweiten Abschnitt, in dem Ex-Korbacher Yannik Voß im Hünfelder Tor stand, drehte die HSG nochmals auf und setzte sich bis zum 28:15 (51.) vorentscheidend ab. Angetrieben durch Nico Isenberg, der durch seine starken 1:1-Aktionen etliche der 14 Strafwürfe herausholte und ein gut Regie führender Johannes Happe auf der Mitte ließen keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. In den Schlussminuten schraubte Twistetal das Resultat sogar noch auf 33:18.

„Wir werden aber ob des deutlichen Sieges nicht abheben. Es waren schließlich nur zwei Punkte und wir wollen mehr“, sagte Trainer Wetekam vorausblickend. (fs)

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