HSG bezwingt dank Top-Abwehrleistung Vellmar mit 25:18

Handball-Landesliga: Twistetal schockt den Tabellenführer

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Und wieder einen Coup gelandet: Wie schon gegen Hünfeld gab es für die HSG Twistetal auch gegen Vellmar viel zu jubel. Das hier tun (von links) Ralf Striepen, Lukas Voß, Joshua Sturm, Lars Fingerhut, Nico Isenberg, Nils Pohlmann, Steffen Fingerhut, Luca Meier, André Krouhs, Gerd -Christian Pohlmann und Trainer Dirk Wetekam. 

Mühlhausen – Die Oberliga-Absteiger scheinen Twistetals Handball-Männern zu liegen. Die HSG besiegte Landesliga-Spitzenreiter TSV Vellmar mit 25:18 (11:11).

Damit setzte Twistetal das nächste dicke Ausrufezeichen und ist nun auf einem einstellen Tabellenplatz. Und wieder war es eine beeindruckende Abwehrleistung, die die Überraschung ermöglichte.

„Es war ein Sieg des besseren Teams über die individuelle Stärke. Insbesondere in der Abwehr hat die Mannschaft Überragendes geleistet. Im Moment haben wir zudem zwei starke Torhüter“, geriet Dirk Wetekam ins Schwärmen. „Gemeinsam haben wir bei insgesamt nur zwei Zeitstrafen, nur 18 Tore zugelassen, davon nur sieben in der zweiten Hälfte. Das allein spricht Bände!“, fügte der der sehr zufriedene HSG-Coach an.

Von Anfang an war es ein Spiel zweier gleichwertiger Teams, in dem die Hausherren früh erkannten, dass sie gegen Vellmar bestehen können. Dies spiegelte sich auch im Spielfilm der ersten Hälfte wider. Das Gästeteam von Trainer Gordon Hauer hatte den besseren Start, lag bis auf zwei Rückstände ständig vorn. Jannik Bitter traf für die Heim-Sieben zum 11:11-Pausenstand.

Voß stark - Fingerhut hält Kasten sauber

Wetekam brachte in der 41. Minute für den erneut starken Lukas Voß nun Patrick Fingerhut ins Tor, der den von Finn Hujer geworfenen Siebenmeter hielt und in der Schlussphase der Partie seinen Kasten vernagelte. Beim 15:16 (45.) durch Max Staubesand lag die HSG letztmals zurück. Noch vor Beginn der „Crunchtime“ gelang es Twistetal, sich mit dem Treffer des in dieser Sequenz starken Lars Fingerhut erstmals abzusetzen – 19:16.

„Die Abwehr um Nils Pohlmann im Zentrum und Luca Meier als vorgezogener Mann hat sich in einen Rausch gespielt und kaum noch klare Torchancen zugelassen. Offensiv haben wir nach für nach die Führung ausgebaut, dabei geduldig gespielt und nicht überhastet abgeschlossen“, nannte Trainer Wetekam die Gründe für den Erfolg vor knapp 250 begeisterten HSG-Fans.

Ein weiter Mosaikstein für den Erfolg der Twistetaler war, dass Wetekam im Verlauf des Spieles permanent gut gewechselt hat, während Vellmar sehr lang mit der ersten Sieben agierte. 10:2 Tore in den letzten 15 Minuten bedeuteten am Ende einen verdienten 25:18-Erfolg. (fs)

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