Handballmänner verlieren in der Landesliga gegen Fuldatal 28:29

HSG Twistetal: Aufwärtstrend nicht mit Punkt belohnt

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Einer der Spieler, der Lob vom Coach abbekam: Twistetals Lars Fingerhut.

Ihringshausen – Formanstieg bei den Handballern der HSG Twistetal war sichtbar, er reichte aber noch nicht aus, um das Punktekonto zu erhöhen. Die Twistetaler verloren das Landesligaspiel beim Tabellendritten HSG Fuldatal/Wolfsanger mit 28:29 (14:16).

„Die in zwei Trainingseinheiten einstudierte 6:0-Deckung hat den Gegner überrascht und erfüllte so ihren Zweck“, beschrieb Interimscoach Steffen Fingerhut seinen taktischen Schachzug, die Abwehr umzustellen. „Dadurch haben wir die Fuldataler zu Würfen aus schlechteren Positionen gezwungen.“ 

Basierend auf dieser guten Abwehrleistung verbunden mit druckvollem Angriffsspiel gelang Jannik Fingerhut beim 9:8 (19. ) letztmals die Führung der HSG im ersten Abschnitt. Die Hausherren wurden nun stärker, reduzierten die Ballverluste und ließen bis zur Halbzeit einen 5:0-Lauf folgen. Twistetal verkürzte den Rückstand vor der Pause noch durch Torben Bender auf 14:16.

Die Twistetaler demonstrierte auch nach dem Wechsel weiterhin ihren Siegeswillen, drehten die Partie zwischenzeitlich sogar und lagen durch das 21:20 von Routinier Christian Schüttler (41.) erneut in Front.

Doch dann legte der Gastgeber unmittelbar nach einer Auszeit von Fuldatals Trainer Janotta wieder einen Lauf hin. Diesmal mit 6:2 Toren binnen sieben Minuten. Doch die Twistetaler zeigten eine gute Moral und ließen sich nicht abschütteln. 

Ausgleichschance drei Sekunden vor Ende

Dabei halfen auch die guten Torwartleistungen von Tobias Mettenheimer und Patrick Fingerhut. Das Team hatte drei Sekunden vor dem Ende sogar noch die Ausgleichschance, aber der Fuldataler Keeper machte sie zunichte.

„Das Team hat die taktische Marschrichtung gut umgesetzt“, sagte der Coach. Er lobte Lars Fingerhut und Nils Pohlmann, die die Mannschaft gut geführt und die Abwehr zusammengehalten hätten. Joshua Sturm und Michael Köhne hätten das Offensivspiel intelligent gelenkt. „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt“, sagte Fingerhut, zumal sein Team mit viel Kampf die Zeitstrafenbilanz von 2:5. (fs)

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