22 Fehlwürfe sind zu viel

Handball-Landesliga: Twistetal verliert 22:24 gegen  Hersfeld

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Hochgestiegen: Der Twistetaler Rückraumspieler Joshua Sturm (links) beim Sprungwurf gegen Andrea s Krause vom TV Hersfeld.

Mühlhausen – „Diese Niederlage ist für uns sehr ärgerlich, da die Partie keinen Sieger verdient hatte“, bilanzierte Twistetals Trainer Dirk Wetekam das 22:24 (11:9) in der Handball-Landesliga gegen den TV Hersfeld.

In der Partie vor 350 Zuschauern hatten die Gastgeber zunächst bis zum 4:2 durch Andre Krouhs (6.) den besseren Start. Hersfeld gelang beim 5:4 vier Minuten später die erste Führung, die Jannik Bitter, Luca Meier und Joshua Sturm bis zum 7:5 für Twistetal drehten (12.), bevor Hersfeld mit 8:7 in Führung ging. Als die Gäste die Chance hatten, sich weiter abzusetzen, weil die HSG im Angriff zu viele technische Fehler und nicht optimale Anschlüsse produzierte, hielt Twistetals Torhüter Lukas Voß mit drei Paraden aus der Nahwurfzone sein Team im Spiel.

Da der TVH wiederholt an Voß und dem nach einem Kopftreffer gegen Voß eingewechselten Tobias Mettenheimer sowie an Pfosten und Latte scheiterte, sicherte sich die HSG mit dem 11:9 durch Johannes Happe auch wegen einer guten Abwehrarbeit die verdiente Pausenführung.

21:19-Führung noch verspielt 

Als Twistetal durch Bitter nach einer starken 1:1-Aktion und Steffen Fingerhut nach tollem Kreisanspiel von Johannes Happe mit 21:19 erneut in Front ging, schien acht Minuten vor dem Ende der angestrebte Sieg, trotz 22 Fehlwürfen, möglich.

Doch in der Schlussphase griffen die beiden Schiedsrichter mit einer sehr differenten Regelauslegung in die Partie ein und hatten somit auch ihren Anteil am Sieg der Hersfelder. (fs)

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