Landesliga: Tabellenführer Fritzlar zu Gast

Twistetaler Frauen können nur gewinnen

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Den Gegner aus dem Weg räumen: Das wird aber für Twistetals Frauen sicher nicht so leicht, wie es in diesem Zweikampf zwischen Meike Voß (rechts) und Juliane Häuser (Lohfelden) aussieht .

Mühlhausen – Nach zweiwöchiger Pause kehrt die HSG Twistetal auf die „Bühne“ der Handball-Landesliga der Frauen zurück. Ruhe war vielleicht auch nötig, denn am Samstag (17 Uhr) ist der Oberliga-Absteiger und Tabellenführer SV Germania Fritzlar II in Mühlhausen zu Gast.

Und die Twistetalerinnen wissen, was auf sie zukommt. „Fritzlar ist nicht umsonst Tabellenerster. Ihr Umschaltspiel ist oberligatauglich, und hinter der aggressiven Deckung stehen zwei gute Torhüterinnen. Die Mannschaft ist richtig gut“, lobt HSG-Trainerin Andrea Hartmann den Titelfavoriten. 

Die Germania steht mit sieben Siegen und einer Niederlage auf Platz eins, hat ein Spiel mehr absolviert als der Zweite aus Vellmar, der zwei Wochen später nach Twistetal kommt.

„Herauszuheben aus der guten Fritzlarer Mannschaft seien, so Hartmann, Hanna Grothnes und Linkshänderin Nina Albus auf Rechtsaußen. „Rückraumspielerin Grothnes taktet das Spiel, macht selbst Tore und hat eine gute Übersicht. Aber auch der Rest der Mannschaft ist gut ausgebildet“, weiß Hartmann, dass es sehr schwierig wird.

Mehr als nur Schadensbegrenzung?

Auch wenn einige Spielerinnen angeschlagen in die Partie gehen und Natalie Padtberg auszufallen droht, freut sich Hartmann auf das Spiel gegen die Drittligareserve: „Mit unserer Halle im Rücken und dem letzten Positivereignis aus dem 24:24 gegen Rotenburg hoffen wir auf die Überraschung“, sagt die HSG-Trainerin.

Sie weiß, dass die Gäste erst vor zwei Wochen Punkte gegen Dittershausen (32:33) haben liegen lassen. Ein Mutmacher für Twistetals Frauen, die einen Sahnetag brauchen. (mas)

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