Am Samstag Vorstellungen der Aktiven, Kinderprogramm und ein Testspiel bei der HSG Bad Wildungen

Sport, Spaß und Spielerinnen: Vipers feiern Saisoneröffnung

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Hoch hinaus: Trotz der Anstrengung hatten die Wildunger Handballerinnen im Trainingslager in Holland auch spaßige Strandtage. Das Bild zeigt vorn Manuela Brütsch, dahinter Anna Frankova, Laura Vasilescu (r.) und oben Annika Ingenpaß.

Bad Wildungen. Jeder Sportler hört das Wort Vorbereitungszeit nicht gern. Da denkt man an Körperschinden, Schnappatmung, Kondition bolzen und Gewichte stemmen.

Den Großteil dieser anstrengenden Schweißphase haben die Bundesliga-Handballerinen der HSG Bad Wildungen Vipers mit ihrer Trainerin Tessa Bremmer schon hinter sich gebracht.

Nun stellen sie sich am kommenden Samstag bei der Saisoneröffnungsfeier ihren Fans vor. Beim ersten öffentlichen Auftritt des neuformierten Kaders für die Saison 2018/2019 stehen vor allem die Neuzugänge im Fokus des Zuschauerinteresses. Jede Spielerin wird einzeln vorgestellt und jeder kann sich halbwegs ein Bild von ihr machen.

Unterhaltung für Kinder

Die Feier beginnt ab 15 Uhr mit einem Rahmenprogramm an der Bad Wildunger Ense-Halle. „Da wir die Saisoneröffnung mittlerweile mehr als Familienevent planen, beginnen wir diesmal eine Stunde früher, damit auch die Kinder noch länger ihren Spaß haben“, sagte Vipers-Manager Simon Hallenberger.

Die jungen Gäste kann man aber noch nicht allein mit gutem Handballsport beglücken, deshalb haben die Vipers-Verantwortlichen für sie auch einige Spielstationen aufbauen lassen, die für Spaß und Unterhaltung sorgen sollen. Da gibt es etwa eine Torwand, ein Wurfspiel, eine Hüpfburg, ein Tattoo-Stand oder eine Fan-Fotoecke. Die unterhaltsam gestaltete Präsentation der neuen Mannschaft findet dann ab 15.30 Uhr auf einer Außenbühne statt. Die Gastgeber wollen bei dieser Veranstaltung erstmals auf den Breitensport in der HSG aufmerksam machen. Deshalb sollen sich des Männerteam und die zweite Frauenmannschaft ebenfalls kurz vorstellen.

Wie schon im vergangenen Jahr absolvieren die Vipers im Anschluss an die Feier ihr erstes Vorbereitungsspiel vor heimischer Kulisse – zu Gast ist der Erstligist HSG Blomberg-Lippe. „Die Blombergerinnen liegen uns in der Vorbereitung eigentlich immer ganz gut, aber in der Bundesliga ist das leider oft nicht mehr der Fall“, sagte Hallenberger.

Die ostwestfälischen Gäste werden auf eine Wildunger Mannschaft treffen, die nach vier Tagen Pause zumindest ausgeruht wirkt. Das täuscht aber, denn die Spielerinnen hatten nach dem Trainingsstart am 1. Juli ein hartes Programm zu absolvierten; zunächst in Wildungen, dann hat die niederländische Trainerin fünf Strandtage im holländischen Ort Egmond aan Ze eingebaut, natürlich mit sehr viel Bewegung. „Sogar in Holland schafft es Tessa immer noch einen Berg zu finden, an dem sich die Mannschaft abarbeiten kann“, sagte Hallenberger.

Beugels am Knie operiert

Da vor allem Sand sehr kräftezehrend sein kann, hat man auch in den Niederlanden Wildungerinnen bisweilen schwer atmen gehört. „Ich glaube, ich bin im Moment nicht sehr beliebt bei der Mannschaft“, sagte Bremmer. Doch die Spielerinnen werden es ihr möglicherweise noch im Laufe der Saison danken.

„Wir haben die physischen Werte mit denen vom Vorjahr verglichen und stehen diesmal viel besser da“, erklärte die Trainerin. Da sich auch die Neulinge in der Mannschaft gut integriert hätten, sei es bisher eine gute Vorbereitung gewesen. Das kann eine Spielerin leider nicht bestätigen. Mariel Beugels hatte sich gleich zum Trainingsstart am Knie verletzt: Meniskusschaden. Die Niederländerin wurde in Kassel operiert und die Trainerin hofft, dass die Rückraumspielerin gegen Ende der Vorbereitung wieder einsatzfähig ist.

Und dann ist der erste Bundesliga-Spieltag auch nicht mehr fern. Die Wildungerinnen starten bei der HSG Blomberg/Lippe am 8. September.

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