29:21-Erfolg gegen HSG Werra

Handballer der HSG Twistetal stoppen Minusserie

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Freie Bahn für Johannnes Happe: Der Twistetaler traf zehnmal gegen die HSG Werra. Zuschauer sind hier sein Teamkollege Lars Fingerhut sowie die Gästespieler Hermann Bach (li.) und Dusan Duric.

Mühlhausen – Durchatmen bei der HSG Twistetal: Nach drei Niederlagen stoppte der heimische Handball-Landesligist seine Minusserie mit einem 29:21 (14:7)-Erfolg gegen Schlusslicht HSG Werra WHO.

Weil die direkten Tabellennachbarn jeweils leer ausgingen, rückte das Team von Dirk Wetekam vor auf Rang zehn. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist aber immer noch klein.

In diesem wichtigen Abstiegsduell zeigten die Gastgeber den größeren Willen. Dabei mussten sie zusätzlich zu den zuletzt schon verletzten Akteuren auf Nico Isenberg (Auge) und Glenn Fait (Knie) verzichten; bei den Gästen verletzte sich beim Aufwärmen in Frantisek Chyba allerdings ebenfalls ein wichtiger Spieler am Sprunggelenk.

Sonderlob für Nils Pohlmann

Die von Coach Wetekam sehr gut eingestellte Abwehr setzte die Vorgaben bestens um. Abwehrchef Nils Pohlmann, der im Hinspiel gefehlt hatte, erhielt vom Trainer ein Sonderlob: „Nils hat auf seiner zentralen Abwehrposition sensationell gearbeitet, Übersicht demonstriert und viele Lücken gestopft. Das war Extraklasse!“

Wenn es den Gästen dennoch gelang, die starke Twistetaler Abwehr auszuspielen, standen ihnen gute Keeper im Wege. Bis Mitte der zweiten Halbzeit zeigte Patrick Fingerhut eine Reihe von Paraden, dann bis zum Schluss Lukas Voß.

Nach 21 Minuten acht Tore vor

Die Twistetaler, mit einem variabel agierenden Johannes Happe (zehn Tore) im Angriff auf der Mittelposition, begann sehr konzentriert. Dank eines imponierenden Auftritts setzten sie sich bis zur 21. Minute durch einen Treffer von Lars Fingerhut auf 11:3 ab.

Die Führung zur Pause blieb komfortabel, nach Wiederbeginn hatte die heimische HSG aber ihre Anlaufschwierigkeiten. Durch viele technische Fehler vergab sie die Möglichkeit, sich deutlicher abzusetzen. Der Gegner hielt die Partie ausgeglichen, verkürzte den Rückstand aber nie mehr als bis auf fünf Tore (18:13/40., 21:16/44.).

Werra-Trainer: Sieg verdient

Am Ende stand ein ungefährdeter Heimerfolg für die Waldecker, bei denen sich auch Luca Meier als „Vorgezogener“ mit seinem Konterspiel gute Noten verdiente. „Ein verdienter Sieg von Twistetal. Wir haben von Beginn an keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, fast ohne Abwehr agiert, wobei die Verletzung unseres Leistungsträgers Frantisek Chyba vor der Partie schon ein Schock für die Mannschaft war“, bilanzierte der enttäuschter Werra-Trainer Jörg Fischer. Er fand: „Insgesamt war die Summe unserer Fehler, trotz der Steigerung nach der Pause, zu hoch.“ (Frank Schmidt)

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