Reaktion auf den Lockdown-Beschluss von Bund und Ländern für den Sport

Handball und Tischtennis pausieren bis Ende des Jahres

Zwei Tischtennis-Spieler in Halle mit vielen leeren Tischtennistischen
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Die große Leere: Für die nächsten zwei Monate bleiben die Tische im Tischtennis ohne Aktive.

Die ersten Fachverbände haben auf den Lockdown-Beschluss von Bund und Ländern für den Amateursport reagiert: Handball und Tischtennis setzen den Spielbetrieb bis Jahresende aus,

Korbach - In einem gemeinsamen Beschluss hatten Bundes- und Landesregierungen wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen schon ein weitreichendes Verbot für den Amateursport bis Ende November verhängt. Der Hessische Handball-Verband (HHV) hatte seine Saison unabhängig davon schon unterbrochen (bis 8. November), nun hat das Präsidium in einer Videokonferenz die Zwangspause für alle Spielklassen in seiner Zuständigkeit bis zum 31. Dezember verlängert. Dies gilt auch für sämtliche Auswahl- und Stützpunktmaßnahmen des Verbands und der Bezirke.

Der HHV strebe an, den Spielbetrieb nach den Weihnachtsferien mit Beginn der Rückrunde wieder aufzunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung. Endgültig entschieden werden soll im Dezember.

Der Hessische Tischtennis-Verband (HTTV) setzt ab sofort und ebenfalls bis 31. Dezember seinen Mannschafts- und Pokalspielbetrieb in allen Spiel- und Altersklassen aus. Wie es weitergeht, soll noch im November festgelegt werden. „Geplant ist (...), die fehlenden Spiele der Vorrunde in der zweiten Hälfte der Saison 20/21 auszutragen, damit am Ende der Spielzeit eine sogenannte „Einfachrunde“, in der jede Mannschaft einmal gegen jede andere gespielt hat, abgeschlossen werden kann“, heißt es in der Mitteilung des HTTV.

Auch die Handballer wollen zumindest eine einfache Runde austragen. Damit böten die Tabellen eine Grundlage für Auf- und Abstieg..

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